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Darksiders: Genesis

Darksiders: Genesis - Anspielbericht

Die Serie hat sich verwandelt, doch wir wollten trotzdem wissen, wie es mit den apokalyptischen Reitern weitergeht.

  • Ben LyonsBen Lyons

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Darksiders: GenesisDarksiders: Genesis

Es war schon seltsam, als THQ Nordic Darksiders: Genesis - ein Spin-Off der populären Action-Adventure-Reihe, kurz vor Beginn der E3-Festlichkeiten als Top-Down-Dungeon-Crawler im Stile von Diablo ankündigte. Wir durften den Titel auf dem E3-Event von Xbox in Los Angeles anspielen und verraten euch, auf was ihr euch gefasst machen solltet. Darksiders: Genesis ist ein großer Schritt weg von der Tradition der Reihe. Es wurde nicht nur von einem anderen Studio entwickelt (Airship Syndicate), der Titel spielt mittlerweile auch in einem anderen Genre. Die Serie, die durch ihr tolles Zelda-Gameplay bekannt wurde, ist auf einmal zu einem Diablo-Klon geworden.

Während der kurzen Demo in L.A. durften wir den Anfang des dritten Kapitels anspielen. Die Figuren werden uns in einer kurzen Dialogszene vorgestellt, bevor wir über die aktuellen Geschehnisse informiert wurden. Soweit wir das verstanden haben, hat der Brennende Rat wohl einen der apokalyptischen Reiter - Strife - beauftragt, jemanden zu rekrutieren, der uns beim Kampf gegen eine noch unbekannte Bedrohung helfen soll. Dafür benötigen wir jedoch die Hilfe von unserem Bruder Krieg aus dem ersten Darksiders.

Der Stil ist mit seinem grundsätzlich gotischen Design relativ generisch für ein Action-RPG in einer düsteren Fantasy-Welt. Im Gegensatz zur unauffälligen Präsentation wirken die Spielmechaniken wie aus einer wahren Wundertüte. In der Demo durften wir mit Strife und Krieg spielen und jederzeit zwischen ihnen per Knopfdruck wechseln, was sich ein wenig ungewöhnlich anfühlt.

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Darksiders: GenesisDarksiders: Genesis

Strifes Fähigkeiten eignen sich zum Nah- und Fernkampf. Wie bei einem Twin-Stick-Shooter zielen wir mit den Sticks auf Feinde und schießen die Horden mit zwei Pistolen nieder. Dieses Gemetzel lässt sich ausbauen, denn mit aufladbaren Schüssen werden unsere Attacken verheerender. Strifes Nahkampfoptionen sind traditionelles Hack&Slash und wir bringen den Kampf direkt zu unseren Gegnern. Auch hier können wir stärker zuschlagen, wenn wir verschiedene Fähigkeiten einsetzen und verbessern.

Krieg ist - zumindest was die Mechaniken angeht - ähnlich aufgestellt. Seine Fernkampffähigkeiten sind jedoch deutlich begrenzter als die von Strife, also schnetzelt er sich einfach mit seinem großen Schwert durch alle Hindernisse. Das erinnert echt ein bisschen an das Original, was uns zugegeben etwas nostalgisch stimmte. Allzu viel Ähnlichkeit haben die beiden Titel nämlich wirklich nicht mehr miteinander. Der Grund für diese unterschiedlichen Skill-Sets ist vermutlich die Abwechslung im Gameplay. Krieg kann bestimmte Tore mit seiner Klinge öffnen, durch die Strife nicht so einfach gelangt. Unsere Aktionen haben also Einfluss auf die Umgebung.

Diese unterschiedlichen Mechaniken sorgen für Abwechslung, aber es wird auch schwieriger, sich das breitgefächerte Steuerungsschema einzuprägen (was uns bislang nicht störte). Darksiders: Genesis könnte ein spannendes Actionspiel mit fordernden Plattforming-Passagen werden, das von Hack&Slash-Kämpfe umrahmt wird. Das Setting wirkt vertraut, doch gleichzeitig ist das Spiel zweifellos anders und eigenständig. Ob das reicht, um mit den Vorgängerspielen oder den anderen Vertretern des Genres mitzuhalten, muss sich aber erst noch zeigen.