China setzt das niedrigste BID-Wachstumsziel seit Jahrzehnten
Ein wirtschaftlicher Wandel: Führungskräfte priorisieren nun "hochwertiges Wachstum" gegenüber rascher Expansion.
China hat ein BIP-Wachstumsziel von 4,5–5 % für 2026 gesetzt, das niedrigste Ziel seit Jahrzehnten, während das Land sich auf einen langsameren, aber nachhaltigeren Wirtschaftsweg vorbereitet. Das Ziel wurde vom chinesischen Premier Li Qiang während der Eröffnungssitzung des Nationalen Volkskongresses (NPC) in Peking bekannt gegeben.
Der Plan spiegelt eine Abkehr von traditionellen Treibern wie Export und Bau hin zu dem wider, was Peking als "hochwertiges Wachstum" bezeichnet, das sich auf Technologie, Innovation und strukturelle Reformen konzentriert. Die Behörden kämpfen zudem mit strukturellen Herausforderungen, darunter eine alternde Bevölkerung, schwache Inlandsnachfrage und einen angeschlagenen Immobiliensektor.
China veröffentlichte außerdem einen Entwurf seines 15. Fünfjahresplans Chinas für 2026-2030, der auf die Steigerung des Konsums und die Stärkung der Hightech-Industrien abzielt. Trotz des bescheidenen Ziels sagen Beamte, das Land sei weiterhin zuversichtlich, stetiges Wachstum aufrechtzuerhalten und gleichzeitig sein Wirtschaftsmodell anzupassen.
Gestern hat China auch sein Verteidigungsbudget für 2026 veröffentlicht, das eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben um 7 % vorsieht, was einen leichten Rückgang gegenüber den Vorjahren darstellt.
