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Bundesstaat Kalifornien ermittelt gegen Riot Games aufgrund geschlechtsspezifischer Diskriminierung

Staatsbeamte fordern mehr Gehaltsdaten für ihre Untersuchung.

Aufgrund anhaltender Beschwerden von Diskriminierung am Arbeitsplatz ermittelt der Bundesstaat Kalifornien gegen Riot Games, die Macher von League of Legends. Die Behörden haben das Studio nun offiziell darum gebeten, weitere Angaben zu den Gehaltsdaten der Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, da bestimmte Informationen offenbar vom Studio zurückgehalten wurden (was Riot bestreitet).

Diese Vorladung folgt einer Untersuchung, die durch Vorwürfe von Diskriminierung am Arbeitsplatz und toxischen Arbeitsbedingungen eingeleitet wurde. Anscheinend hat sich Riot "geweigert, der Abteilung ausreichende Informationen zur Verfügung zu stellen, anhand derer die Regierungsbehörde DFEH [Anmerkung der Redaktion: Das "Californian Department of Fair Employment and Housing"] analysieren kann, ob Frauen im Unternehmen weniger als Männer verdienen. Die DFEH sucht die Informationen im Rahmen einer Untersuchung wegen angeblicher Lohnungleichheit, sexueller Belästigung, sexueller Übergriffe [...] und geschlechtsspezifischer Diskriminierung in der Auswahl [von Mitarbeitern] und deren Beförderung."

Riot antwortete mit folgender Erklärung (die Kotaku erhielt):

"Wir haben seit Beginn der Untersuchung aktive Gespräche mit der DFEH geführt. Untersuchungen wie diese können entstehen, wenn Ungleichheiten am Arbeitsplatz vermutet werden und wir haben in gutem Glauben mit der DFEH zusammengearbeitet, um deren Bedenken auszuräumen. In dieser Zeit haben wir umgehend auf die Anfragen des DFEH geantwortet und bis jetzt über 2500 Seiten an Dokumenten und mehrere tausend Zeilen Gehaltsdaten erstellt. In letzter Zeit haben wir mehrere Anfragen gestellt, [um] die DFEH zu einem Anruf mit uns [zu bewegen und] ihre Anfragen [direkt] zu beantworten. Da diese Anfragen bislang unbeantwortet blieben, sind wir offen gesagt enttäuscht, dass die DFEH eine Pressemitteilung veröffentlicht hat, in der behauptet wird, wir seien nicht kooperativ gewesen. Wir sind zuversichtlich, dass wir substantielle Fortschritte in [unserer Unternehmenskultur] nachweisen können und freuen uns darauf, dies der DFEH weiterhin zu präsentieren."

Die Berichte über Diskriminierung und schädliches Arbeitsklima im Studio scheinen nicht enden zu wollen. Im letzten Monat gab es Streiks und Proteste der Mitarbeiter, die eine interne Regelung in Klagefällen ändern wollten. Da die DFEH mehr Informationen zum Studio anfordert und Riot offenbar bereit ist, diese bereitzustellen, zeichnet sich hoffentlich bald eine positive Entwicklung ab.

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