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Bethesda kommentiert ihren Beitritt in Xbox Game Studios

Pete Hines hat einiges zu einer der größten Akquisitionen im Gaming-Segment zu sagen.

Microsoft gibt 7,5 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Zenimax Media aus, die Mutterfirma einiger der besten Rollenspielentwickler des Planeten. Die geplante Akquisition dürfte viele Menschen überrascht haben, doch warum sollte Bethesda diesem Geschäft zustimmen? PR- und Marketing-Chef Pete Hines hat auf der Bethesda-Homepage einige erklärende Worte zu diesem Thema abgegeben und die Gedanken des Unternehmens erläutert:

"Warum also die Änderung? Weil wir damit in Zukunft noch bessere Spiele entwickeln können. Microsoft ist ein unglaublicher Partner und er bietet uns Zugriff auf Ressourcen, die uns zu einem besseren Publisher und Entwickler machen. Wir glauben, dass das bedeutet, dass ihr bessere Spiele spielen werdet. Einfach ausgedrückt: Wir glauben, dass Veränderungen ein wichtiger Grund für Verbesserungen sind. Wir [wollen] uns bemühen und besser werden. [Um] uns zu entwickeln und zu wachsen."

Anschließend fügte der Manager hinzu: "Außerdem arbeiten wir seit langem mit Microsoft zusammen. Unsere Unternehmen teilen viele der gleichen Grundprinzipien. Wir glauben an eine Kultur, die Leidenschaft, Qualität, Zusammenarbeit und Innovation schätzt. Wenn ich an das erste Mal zurückdenke, als wir beschlossen, uns von einem reinen PC-Entwickler-[Dasein] zu lösen und Morrowind für die ursprüngliche Xbox zu entwickeln, das war es ein Schritt, von dem unzählige Leute sagten, dass er niemals funktionieren würde... Niemand auf den Konsolen wollte ein so großes und komplexes Spiel. Microsoft glaubte jedoch an uns und ihr habt das auch getan. Und jetzt sind Rollenspiele aller Formen und Größen auf Konsolen äußerst erfolgreich."

Auch John Carmack ist froh, dass Microsoft Zenimax gekauft hat

John Carmack, einer der Gründer von Id Software (und außerdem ein Entwickler, der mehr für die Welt der Videospiele getan hat, als viele andere Menschen) hat seine Meinung zum Kauf von Zenimax ebenfalls geteilt. Obwohl er aktuell wohl eher auf Kriegsfuß mit seinem früheren Arbeitgeber stehen dürfte (Grund für unsere Annahme ist ein langer Rechtsstreit zwischen den beiden Parteien), scheint er glücklich über die Akquisition zu sein. Unter anderem hofft er, sich in Zukunft wieder "mit einigen [seiner] alten Titel beschäftigen" zu können:

"Großartig! Ich denke, Microsoft ist eine gute Muttergesellschaft für Gaming-IPs und sie haben keinen Groll gegen mich. Vielleicht kann ich mich wieder mit einigen meiner alten Titel beschäftigen."

Dass Carmack tatsächlich wieder in Id Software involviert sein könnte, halten wir für äußerst unwahrscheinlich, aber wir drücken natürlich gerne die Daumen. Der Entwickler verließ 2013 Id Software und begann anschließend bei Oculus (heute Facebook Gaming).

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