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Phoenix Point

Bericht: So viel zahlt Epic Games Store für PC-Exklusivität

Ein Investor packt aus. Wir spinnen daraus ein Rechenbeispiel.

Viele Entwickler wechseln von Steam in den Epic Games Store und sichern den Fortnite-Entwicklern (zeit-)exklusive Vertriebsrechte zu. Phoenix Point von Snapshop Games ist aktuell eines der umstrittensten Projekte, weil das Spiel über die Crowdfunding-Plattform Fig.com finanziert wurde. Im Gegensatz zu vergleichbaren Portalen investieren Nutzer Geld und erhalten schlussendlich eine Rendite. Als die initiale Finanzierungskampagne für Phoenix Point startete, war Epics Game Store aber noch gar kein Thema und dementsprechend wurde stets von einer Veröffentlichung auf Steam gesprochen. Das Studio entschied sich nun allerdings eigenmächtig, gegen eine Veröffentlichung im Valve-Shop.

In der Konsequenz haben wir einige spannende Einsichten erhalten. Gerade weil Snapshot Games auf Fig kofinanziert wurde, ist der Entwickler dazu verpflichtet, die Investoren über alle Belange aufzuklären, die mit der Akquise von weiteren Unterstützungen im Zusammenhang stehen. Ein Benutzer auf ResetEra hat die entsprechenden Dokumente durchsucht und herausgefunden, wie viel Geld der Entwickler durch den Epic-Deal kassiert hat.

Laut dieser Rechnung hat Snapshot Games ungefähr 2 Millionen Euro von Epic Games für die zeitexklusive Veröffentlichung erhalten. Damit sich die Rechnung für Epic Games am Ende lohnt, muss Phoenix Point im Games Store mindestens 360.000 Spiele verkaufen (falls wir uns nicht verrechnet haben). Das ist nur ein einfacher Überblick mit wenigen, fehleranfälligen Variablen, doch es verdeutlicht das Prinzip.

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