Belgien setzt Soldaten ein, um jüdische Stätten zu schützen
Das Land hat die Sicherheitsmaßnahmen in Brüssel und Antwerpen angesichts zunehmender antisemitischer Vorfälle verstärkt.
Belgien hat laut Behörden Soldaten in Großstädte wie Brüssel und Antwerpen entsandt, um die Sicherheit jüdischer Institutionen nach einer Reihe antisemitischer Angriffe zu verstärken.
Dies geschieht nach einer Explosion in einer Synagoge in Lüttich, die von den Behörden als antisemitische Handlung beschrieben wurde. Weitere Vorfälle im benachbarten Niederlande (darunter ein Brandanschlag in Rotterdam und eine Explosion an einer jüdischen Schule in Amsterdam) haben die Besorgnis verstärkt.
Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken sagte, der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit in Synagogen, Schulen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen zu gewährleisten, und betonte, dass Sicherheit ein "Grundrecht" sei.
Die Behörden bestätigten, dass die militärische Präsenz in Phasen ausgebaut wird, beginnend in Brüssel und Antwerpen, bevor sie auf andere Städte wie Lüttich ausgeweitet wird.
Die Maßnahmen treffen vor dem Hintergrund breiterer Ängste vor verstärkten Bedrohungen jüdischer Gemeinden, da die Spannungen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran weltweit nachhallen.
