Deutsch
Gamereactor
News

Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur steht

Die Stiftung Digitale Spielekultur, eine gemeinsame Initiative der Industrie und der Politik, hat nun ihren Beirat offiziell vorgestellt. Vierzehn Institutionen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Wissenschaft haben Mitglieder in den Beirat entsandt. Hauptaufgabe des Beirats ist es, die Ziele der Stiftung zu bestimmen und für Neutralität und Unabhängigkeit zu sorgen.

Die Mitgliedsinstitutionen des Beirats sind:

- Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
- Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU)
- Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
- Computerspielemuseum (CSM)
- Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten
- Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
- G.A.M.E. Bundesverband der Computerspieleindustrie e.V.
- Grimme-Institut
- Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
- Monika Griefahn Institut für Medien Kultur Umwelt
- Oberste Landesjugendbehörden (OLJB)
- Universität Duisburg-Essen
- Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)

Als Beiratsvorsitzende wurde Monika Griefahn gewählt. Die ehemalige Umweltministerin Niedersachsens ist medienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Sie war bereits 2007 maßgeblich an der Etablierung des Deutschen Computerspielpreises und der Idee einer Stiftung beteiligt und gilt als neutrale Institution in Sachen digitale Spiele. Sie sagt: "Wir wollen als Beirat der Stiftung einen Fokus auf die Chancen und Potentiale der digitalen Spiele legen, aber auch die Risiken des Mediums nicht außer Acht lassen. Der Beirat ist mit Experten aus allen relevanten Bereichen besetzt. Gemeinsam wollen wir die Stiftung als die zentrale Anlaufstation für alle Themen und Projekte rund um digitale Spielekultur etablieren."

Die Anregung zur Gründung der Stiftung Digitale Spielekultur geht auf den Beschluss des Deutschen Bundestages "Wertvolle Computerspiele fördern, Medienkompetenz stärken" zurück. Ziel der Stiftung ist es, die Akzeptanz und Relevanz von digitalen Spielen in der Gesellschaft zu steigern. Zu diesem Zweck initiiert, unterstützt und fördert sie Projekte aus den Bereichen Kultur, Bildung, Ausbildung, Medienkompetenz, Jugendschutz und Games-Forschung. Das größte Projekt der Stiftung ist der mit 385.000 Euro dotierte Deutsche Computerspielpreis. Die Stiftung leitet das Awardbüro und koordiniert die Ausrichtung der Preisverleihung. Geschäftsführer der Stiftung ist seit Oktober 2012 Peter Tscherne.

Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur steht


Lädt nächsten Inhalt


Cookie

Gamereactor verwendet Cookies, um sicherzustellen, dir das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten. Wenn du fortfährst, gehen wir davon aus, dass du mit unserer Cookie-Richtlinie einverstanden bist.