Barrierefreiheits-Controller wird in Call of Duty mit einem Cheat-Gerät verwechselt
Der Vorfall hat neue Diskussionen darüber ausgelöst, wie moderne Anti-Cheat-Systeme mit der Technologie unterstützender Spiele umgehen.
Call of Duty geriet in Schwierigkeiten, nachdem der gelähmte Streamer WheeledGamer vorübergehend vom Spiel gesperrt wurde. Der Grund war Berichten zufolge, dass sein QuadStick, ein mundgesteuerter Controller, der es ihm ermöglicht, durch Blasen, Saugen und Benutzen seines Kinns zu spielen, als nicht autorisiertes "Drittanbieter-Eingabemodifikationsgerät" markiert wurde.
WheeledGamer selbst antwortete auf X und schrieb, dass es nicht um Betrug ging, sondern um Zugänglichkeit. Seiner Meinung nach ist der QuadStick-Controller einfach die einzige Möglichkeit, Call of Duty und Warzone zu spielen. Nachdem der Beitrag viral gegangen war, antwortete der offizielle Call of Duty-Account, dass die Suspendierung überprüft worden sei und sein Konto nun wieder aktiviert wurde. Das Team hinter dem Spiel wird ihn ebenfalls kontaktieren, um sein Setup und die mögliche Auslösung des Anti-Cheat-Systems besser zu verstehen.
Es scheint also, dass das Problem gelöst ist, aber der Vorfall zeigt, wie schwierig es sein kann, wenn moderne Anti-Cheat-Systeme zwischen echten Betrugswerkzeugen und Hilfsmitteln unterscheiden müssen, die es mehr Menschen überhaupt ermöglichen, zu spielen.







