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Aus den Archiven: Als ein Mii der Polizei half, ein echtes Verbrechen aufzuklären

Nintendos charmante Mii-Avatare waren nicht nur in Videospielen nützlich, da sie einst ein schweres Verbrechen in Japan gelöst hatten...

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Sowohl Microsoft als auch Sony waren völlig überrascht, als Nintendo 2006 die Wii auf den Markt brachte, die das neue Mii-Feature einführte – eine Art einfaches Avatar, das mit minimalem Aufwand überraschend lebensecht aussehen konnte. Es war ein großer Erfolg und führte zur Veröffentlichung zahlloser Mii-basierter Spiele, und sowohl Microsoft als auch Sony übernahmen das Konzept schließlich für ihre eigenen Konsolen.

Bis heute leben Miis weiter, zuletzt im neu erschienenen Tomodachi Life: Living the Dream, aber sie können auch für andere Zwecke genutzt werden, wie zum Beispiel um Kriminelle zu fassen. Der Instagram-Account Collect hebt uns nun auf und erinnert uns an eine seltsame Kriminalgeschichte aus dem Jahr 2008 mit einem Fahrerfluchtunfall.

Die Ermittler entschieden sich, auf die üblichen Skizzenkünstler zu verzichten und stattdessen die Mii-Werkzeuge zu nutzen, um den Täter nachzubilden. Mit diesen primitiven, aber effektiven Werkzeugen wurde ein Bild erstellt und neben einem Foto des Fahrzeugs gedruckt.

Und... Das war genug. Die Menschen erkannten den Täter und konnten ihn identifizieren. Es war das erste Mal, dass Nintendo zur Aufklärung eines Verbrechens eingesetzt wurde, was später dazu führte, dass der Fall in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde.

Aus den Archiven: Als ein Mii der Polizei half, ein echtes Verbrechen aufzuklären


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