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Anthropic lehnt die Forderung des Pentagon ab, die KI-Schutzmaßnahmen aufzuheben

Das Unternehmen sagt, es könne "mit gutem Gewissen" die Beschränkungen für Claude nicht aufheben.

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Das KI-Unternehmen Anthropic hat angekündigt, einer Pentagon-Forderung nachzukommen, Sicherheitsschutzmechanismen aus seinem Claude-Modell zu entfernen, nachdem Verteidigungsminister Pete Hegseth damit gedroht hatte, einen 200-Millionen-Dollar-Vertrag zu kündigen und das Unternehmen als "Lieferkettenrisiko" zu bezeichnen. CEO Dario Amodei sagte, das Unternehmen sei weiterhin bereit, die nationale Sicherheit der USA zu unterstützen, allerdings nur mit Schutzmaßnahmen.

Im Zentrum des Streits steht die Forderung des Militärs nach einer uneingeschränkten, rechtmäßigen Nutzung von Claude, einschließlich eines möglichen Einsatzes in autonomen Waffen und inländischer Überwachung. Anthropic hat solche Anwendungen abgelehnt und argumentiert, dass die Technologie für diese Aufgaben nicht sicher oder zuverlässig genug sei.

Die Pattsituation stellt Anthropics Ruf als einer der sicherheitsrelevantesten Akteure im KI-Sektor auf die Probe. Der Verlust des Pentagon-Vertrags (und die offizielle Einstufung als Lieferkettenrisiko) könnte die Fähigkeit des Unternehmens, mit anderen US-Verteidigungspartnern zusammenzuarbeiten, stark einschränken...

Anthropic lehnt die Forderung des Pentagon ab, die KI-Schutzmaßnahmen aufzuheben
Anthropisch // Shutterstock


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