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Ancestors: The Humankind Odyssey

Ancestors: The Humankind Odyssey

Wir haben uns mit den menschlichen Ursprüngen auseinandergesetzt und die Evolution am eigenen Leib erfahren.

Klingelt es bei euch, wenn ihr den Namen Patrice Désilets hört? Das ist der Mann, der hinter einer der berühmtesten Videospiel-Sagen der letzten zwanzig Jahre steckt. Wir sprechen vom Creative Director von Assassin's Creed und dem Nachfolger und von Prince of Persia: The Sands of Time. Nachdem er Ubisoft verlassen und die Pleite von THQ überstanden hatte, entschied sich der Kanadier zur Gründung seines eignen Studios: Panache Digital Games. Wir wurden nach Paris eingeladen, um uns das erste große Projekt dieses Studios anzuschauen - Ancestors: The Human Odyssey.

Ancestors ist ein Survival-Adventure, das auf einer simplen Idee beruht - wir müssen wie unsere Vorfahren vor zehn Millionen Jahren überleben. Wir spielen einen Affen, genauer gesagt eine Truppe aus mehreren Individuen, und unser Ziel ist es uns weiterzuentwickeln. Mit der Menschheitsgeschichte fangen wir also ganz von vorne an. Alles beginnt mit einer Zwischensequenz, in unsere kleine Gruppe durch den Dschungel läuft, eines der Mitglieder trägt ein Kind auf dem Rücken. Plötzlich wird das Paar von einem fliegenden Raubtier erwischt und in dessen Nest geschleppt. Das Baby fällt dabei aus dem Horst, anschließend übernehmen wir die Steuerung dieses kleinen, orientierungslosen Wesens.

Angst wird ein wichtiger Faktor in Ancestors: The Humankind Odyssey sein, doch dazu später mehr. Mit einem einfachen Knopfdruck aktivieren wir „Intelligenz", wodurch wir die Bestandteile dieser Welt, wie etwa Wasser, Zweige, medizinisch nützliche Pflanzen und ähnliches, identifizieren. Sobald wir ein Versteck finden, erhalten wir Kontrolle über ein weiteres Mitglied unserer Gruppierung; diesmal einen ausgewachsenen Affen, der die verzweifelten Schreie des Jungen hört. Aktivieren wir in dessen Gestalt unsere „Sinne", lässt sich der Aufenthaltsort des Affenbabys bestimmen.

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Anschließend müssen wir zum Nest der Angreifer gelangen, in dem unser verletzter Begleiter gebracht wurde. Im Spiel ist das eine gute Gelegenheit, uns mit der Mechanik für das Herumturnen vertraut zu machen, mit der wir uns von Ast zu Ast schwingen können. Unsere Spielfigur kann sich an fast allen Oberflächen festhalten und zwischen Ästen schwingen. Das mag nicht so flüssig wirken, wie in Insomniacs Spider-Man, aber die Fortbewegung wirkt intuitiv und unterhaltsam. Im Nest finden wir unseren toten Kameraden und wir kehren anschließend ins Lager zurück, um dem Clan davon zu berichten.

Wie es weitergeht liegt jetzt ganz bei uns. Es gibt keine linearen Szenarien, abgesehen von unserer Weiterentwicklung und natürlich dem Überleben. „[Ihr] entwickelt euch als Spezies, aber auch als Spieler in Ancestors", erklärte uns Désilets. Am Anfang des Spiels - wenn wir das kleine Gebiet des Dschungels erforschen - werden wir noch auf viele Fragezeichen stoßen. Ist diese Blume essbar? Können wir diesen Stein als Wurfgeschoss einsetzen? Ist das ein guter Platz zum Fischen? Unsere Umgebung ist für unseren Fortschritt und unsere Evolution von großer Bedeutung und wir sollen überall hingehen und diese Orte untersuchen können.

Durch gefundene Gegenstände und Erkundungen schalten wir „Verbindungen" in unserem Gehirn frei, vergleichbar sind diese Fähigkeiten mit einem Skillbaum. So lernen wir ein Objekt mit der anderen Hand zu halten oder es gar physisch zu verändern - indem wir etwa Zweige von einem Ast abzubrechen, daraus einen Stock erhalten, mit dem wir wiederum Kokosnüsse knacken. Je mehr wir lernen und entdecken, desto mehr Fähigkeiten schalten wir frei. All das hilft uns dabei die Umgebungen zu erkunden und die Welt besser zu verstehen. Das gilt auch für das Weiterentwickeln unserer Sinne, da die Vorteile der Intelligenz natürlich immer größer werden.

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Das Thema Angst haben wir bereits erwähnt, doch nun wollen wir erklären, wie das Spielelement funktioniert. Sobald wir uns zu weit vom sicheren Ort entfernen, an dem unsere Affen-Band haust, betreten wir die sogenannte „Angst-Zone". Das ist ein Teil der Karte, der uns völlig unbekannt ist und unserem Affen beängstigend erscheint. Diese neuen Gebiete können wir uns zu Nutze machen, indem wir unsere Sinne und die Intelligenz einsetzen.

In Ancestors müssen wir uns außerdem um unseren Dopamin-Haushalt kümmern, denn das bedingt direkt unsere geistige Verfassung. Ist der Pegel normal sind wir ruhig, doch Begegnungen mit feindlichen Tieren wirken sich auf die Verfassung des Affen aus, wodurch er Angst bekommt oder sich aufregt. Wenn sein Dopamin-Level unter ein kritisches Niveau sinkt, wird der Affe hysterisch und wir verlieren die Kontrolle über ihn, was uns zurück ins Camp schickt.

Es ist auch gar nicht unser Ziel, den Dschungel mit Volldampf zu erobern. Wir können stattdessen bei unserer Gruppe bleiben und an unseren Kommunikationsfähigkeiten arbeiten, um andere Affen in der Nähe dazu überreden, sich unserem Trupp anzuschließen. Eine gute Kombination aus Erkundung und Kommunikation führt hier zum Erfolg. Ancestors: The Humankind Odyssey ist ein interessantes Projekt, das in den ersten Stunden mit den Gewohnheiten der Spieler bricht - sicher auch danach noch, falls man sich die Zeit dafür nimmt. Désilets will dieses Spiel noch in diesem Jahr veröffentlichen, schließlich weiß er selbst, dass sein letztes Werk bereits mehr als zehn Jahre zurückliegt: „Es wird dieses Jahr und ich kann es nicht mehr abwarten."

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