Microsoft bietet Kunden vom Xbox Game Pass (10 bis 13 Euro im Monat) eine breite Palette an Spielen an, die von internen und externen Entwicklerstudios stammen. Über das Angebot im Online-Abonnement wird im Einzelfall entschieden, denn es geht für alle Beteiligten um Geld. Wie kostspielig die Inklusion eines Third-Party-Blockbusters vom Kaliber Marvel's Guardians of the Galaxy ist, dazu hat sich der Analyst David Gibson auf Twitter geäußert.
Gibson geht davon aus, dass Microsoft "5 bis 10 Millionen US-Dollar" ausgegeben haben wird, um den Titel im Xbox Game Pass anbieten zu können. Das mag auf dem ersten Blick recht wenig wirken, da diese Summe "nur" etwa 200.000 verkauften Kopien entspricht, allerdings erfolgte die Aufnahme des Actionspiels ins kostenpflichtige Gaming-Abo nicht direkt zur Veröffentlichung, sondern erst vier Monate später (im Oktober 2021). Außerdem enthüllte Square Enix im Februar während eines Treffens mit Investoren, dass das Spiel die eigenen Verkaufserwartungen trotz guter Noten nicht erfüllen konnte.
Während der GDC hob ein Microsoft-Sprecher letzte Woche hervor, dass Xbox-Game-Pass-Mitglieder im Vergleich zu Nutzern, die das Online-Angebot nicht nutzen, im Schnitt etwa 40 Prozent weniger Spiele spielen und bei der Wahl des Genres etwas fokussierter vorgehen. Außerdem sollen sie angeblich auch 50 Prozent mehr Geld für Spiele ausgeben, obwohl die Abonnenten die Anwendungen nicht kaufen, sondern nur mieten.
Quelle: PC Gamer.