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Amerikanischer YouTuber zu sechs Monaten Gefängnis wegen öffentlicher Belästigung in Südkorea verurteilt

Der amerikanische YouTuber Johnny Somali sorgte in Südkorea für Aufruhr, indem er eine Statue küsste, die Sexsklaven des Zweiten Weltkriegs darstellt.

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Der amerikanische Livestreamer und YouTuber Johnny Somali sorgte im November 2024 in Südkorea für Aufschrei, als die Behörden in Seoul ihn wegen öffentlicher Belästigung anklagten, nachdem er einen Clip von sich selbst gepostet hatte, in dem er eine Statue küsste und Lapdances aufführte. Die Sache ist, die Statue stellte Sexsklaven aus dem Zweiten Weltkrieg dar. Somali, dessen richtiger Name Ismael Ramsey Khalid ist, ist seitdem die Ausreise aus dem Land verboten und wurde laut BBC zu sechs Monaten Haft wegen öffentlicher Belästigung verurteilt.

Der 25-Jährige ist bekannt für seine provokanten Inhalte, die dazu geführt haben, dass er von mehreren Streaming-Plattformen gesperrt wurde. Derzeit hat Khalid etwa 5.000 Follower auf YouTube und hat sich im November 2024 für sein Verhalten entschuldigt. Aber manchmal reicht eine Entschuldigung allein nicht aus.

Ein südkoreanisches Gericht hat Khalid nun wegen mehrerer Anklagen verurteilt, unter anderem wegen öffentlicher Belästigung und Verbreitung sexueller Deepfakes. Khalid wurde auch daran gehindert, mit Organisationen zusammenzuarbeiten, die Minderjährige und Menschen mit Behinderungen unterstützen, wenn er schließlich entlassen wird.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden schätzungsweise 200.000 Frauen in ganz Asien gezwungen, Sexsklavinnen im Krieg für japanische Soldaten zu sein. Viele von ihnen waren Koreaner, andere kamen aus China, den Philippinen, Indonesien und Taiwan. Es gibt mehrere Statuen in ganz Südkorea, und Ismael Ramsey Khalid beschloss, sich selbst live zu übertragen, wie er eine dieser Statuen küsste.

Dies war nicht das erste Mal, dass Khalid für eine öffentliche Szene sorgte. Weitere Orte sind Tel Aviv, Israel und Japan.

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