Die Eigenartigkeit von A Knight of the Seven Kingdoms stammt von George R. R. Martin selbst
Der Serienschöpfer Ira Parker erzählt uns von seinen Einflüssen auf das neue Game of Thrones-Spin-off auf HBO.
A Knight of the Seven Kingdoms läuft jetzt auf HBO (mindestens die erste von sechs Episoden), und die Fans könnten etwas verwirrt über den Ton der Serie sein, der anfangs ganz anders ist als die anderen Flaggschiff-Serien Game of Thrones und House of the Dragon. Es fühlt sich fast wie eine Parodie-Komödie auf die Welt von Game of Thrones an, eine Herausforderung, die der Schöpfer Ira Parker angenommen hat und die von HBO begeistert begrüßt wurde.
Tatsächlich, wie Parker uns letzte Woche in einer Interviewreihe in Berlin erzählte, war es George R.R. Martin selbst, der die Serie aufforderte, "skurril" zu sein: "Die Eigenheiten kamen von George. Das rührt sehr stark von der Natur dessen, wer Dunk ist. Einfach dieser Fisch auf dem Trockenen, der in ziemlich absurden Kreisen dieses Adels herumläuft und versucht herauszufinden, ob ihm nur ein großer Scherz gespielt wird oder nicht, daher kommt die Eigenheiten ganz natürlich.
Man bekommt eine andere Seite der nicht ganz so ernsten Adligen zu sehen, dass sie genau wie wir sind, genau wie alle anderen auch, und dass sie ihre seltsamen Eigenarten haben, vielleicht ein bisschen zu viel Geld."
"Wir sind Game of Thrones ohne all das Drumherum", sagt Ira Parker
Parker erklärte, dass er der Novellenreihe mit dem Titel Tales of Dunk and Egg treu geblieben ist, beginnend mit The Hedge Knight, die erstmals 1998 veröffentlicht wurde und im Vergleich zu A Song of Ice an Fire einen deutlich leichteren Ton hat. "Ich finde, es ist eine sehr treue, wahre Adaption des Geistes der Novellen. Es ist nur ein bisschen leichter, ein bisschen mehr Spaß.
Wir gehen in diese tiefen, dunklen Orte. Natürlich gibt es Tragödien und Traurigkeit, aber auch viel Hoffnung, Optimismus und Dunk. Leute, die Fans der Novelle sind, werden diese Serie meiner Meinung nach wirklich genießen."
Parker gibt jedoch zu, dass diese Leute die 0,001 % der Zuschauer von Game of Thrones ausmachen werden: "Wir sind Game of Thrones ohne all das Drumherum, weißt du? Es gibt keine Toten, die kommen, um zu töten. Es gibt keine Menschheit. Es gibt keine Politik, große, na ja, riesige Orchesterpartituren und Drachen.
Wir haben Pferde und Bäume und wir haben viel Herz. Meilen und Meilen an Herz. Außerdem ja, ein bisschen Eigenheit. Aber das Gute ist, dass HBO hinter dir stand. Sie unterstützten diese Art von Serien.
Wer weiß, was so ein breites Publikum anspricht? George scheint jedenfalls zu wissen, wie man das macht. Hoffentlich hilft das weiter."
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