Cookie

Gamereactor verwendet Cookies, um sicherzustellen, dir das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten. Wenn du fortfährst, gehen wir davon aus, dass du mit unserer Cookie-Richtlinie einverstanden bist.

Deutsch
Gamereactor Deutschland
Vorschauen
Devil May Cry 5

Devil May Cry 5

V und Dante haben wir ausgiebig anspielen können, Nero selbst bleibt weiterhin ein kleines Geheimnis.

  • Text: Sergio Figueroa & Stefan Briesenick

Capcom hat bislang stets transparent über die Figuren von Devil May Cry 5 gesprochen und uns ausgiebig erklärt, wann die Geschichte des neuen Ablegers in die verdrehte Zeitleiste der Serie passt. Nun hat das Team die letzte Phase der Produktion erreicht und wir konnten eine fast fertige Version in die Hände bekommen, um unsere verbleibenden Fragen zu beantworten. Wie spielt sich V? Ist dieser alte Dante ein guter Kämpfer? Sind die Devil Breaker von Nero eine nützliche Neuerung? Nach zwei Stunden mit dem Game haben wir auf einige dieser Fragen eine Antwort gefunden.

Die Beziehung zwischen den Figuren war die erste Überraschung. Hideaki Itsuno, Serien-Direktor, und sein Team erzählten eine Geschichte des Kampfes zwischen Gut und Böse. Dafür haben sie uns drei spielbare Charaktere bereitgestellt, deren Schicksale miteinander verwobenen sind - Nero, Dante und der neue, mysteriöse V. Nach ein paar Stunden mit Devil May Cry 5 stellten wir fest, dass die drei Protagonisten initial vor allem allein unterwegs sind und wir drei relativ eigenständigen Geschichtssträngen folgen. An einem Punkt des Szenarios wechselt sich die Kontrolle dann ab und wir erkunden die Erzählung eines weiteren Dämonenschlächters. In einigen Missionen sollen wir sogar wählen dürfen, mit welchem Kämpfer wir die nächsten Szenen erleben. Capcom hat uns allerdings verraten, dass es rein spielerische Auswirkungen geben wird - nicht die Ausmaße von unterschiedlichen Pfaden.

Begonnen haben wir mit dem aggressiven, heißblütigen Nero. Mit seinen mächtigen Waffen (einem Schwert namens Red Queen und einer Pistole namens Blue Rose) ist er bestens gegen die Dämonenhorden gewappnet. In Devil May Cry 5 geht es aber nicht nur ums Töten, sondern darum, das mit Stil zu tun und eine hohe Punktzahl zu erzielen. Deshalb müssen wir Angriffe zu Combos aneinanderreihen und Dantes Devil Breakers sind eine gute Möglichkeit dafür. Seine Partnerin Nico baut für ihn diese prothetischen Arme (er selbst hat seinen im letzten Spiel verloren), die uns mit unterschiedlichen Kräften ausstatten.

Devil May Cry 5Devil May Cry 5

Diese Erweiterungen lassen sich leicht zerbrechen, sobald uns ein Feind in einem ungünstigen Augenblick attackiert. Devil Breaker lassen sich aber zugleich bei Nico im Van kaufen und wer ein wenig in die Charaktere investiert, wird genügen Platz haben, um mit den verschiedenen Spezialtechniken zu experimentieren. Nero steuert sich sehr direkt, was ihn zum idealen Einstiegspunkt für unerfahrene Spieler macht. Doch wer die letzten seiner fiesen Skills freischaltet, der scheint aus dem übermütigen Zeitgenossen eine echte Kampfmaschine zu machen, versprach uns Capcom.

Nach Nero spielt der mysteriöse V eine wichtigere Rolle im Spiel. Er ist nicht sonderlich gesprächig, wirkt beinahe zerbrechlich, hat aber ein paar Tricks im Ärmel. Er stützt sich beim Laufen auf einen Stock und nimmt nur indirekt an Kämpfen teil. V beschwört Schattendämonen, die an seiner statt kämpfen, während er selbst wie ein Puppenspieler in sicherer Entfernung steht und Beschwörungen aufsagt. Ein Rabe namens Griffon ist für Fernkampfangriffe verantwortlich, während der Panther Shadow immer tief im Getümmel steht.

Devil May Cry 5Devil May Cry 5
Devil May Cry 5Devil May Cry 5