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Battlefield V

Battlefield V - War Stories angespielt

Zu Besuch in Libyen, Ärger in Frankreich und noch mehr Alarm mit dem norwegischen Widerstand bei unserer Anspielsession.

  • Text: Sam Bishop
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2016 haben uns EA und DICE mit Battlefield 1 zurück in den Ersten Weltkrieg geschickt - nicht nur in historische Umgebungen im Multiplayer, sondern auch mit den War Stories, die uns den Krieg aus verschiedenen Ansichten in kurzen Kampagnen zeigten. Diese War Stories will das Studio mit Battlefield V fortsetzen. Wir durften uns kürzlich in London vier dieser fünf Geschichten etwas näher ansehen.

Die Erste ist der Prolog und eine Art Einführung, in der wir zunächst einen Panzer steuern und kurz darauf als Scharfschütze positioniert werden und so eine kurze Vorführung der verschiedenen Gameplay-Mechaniken erhalten. Wir durften den kurzen Prolog komplett spielen und dann eine weitere War Story in Norwegen angehen. Authentizität ist DICE bei manchen Dingen wichtig - alle Leute sprechen norwegisch - aber die Ereignisse sind nicht unbedingt authentisch. Hier werden einige poetische Freiheiten bemüht, aber es geht auch mehr um Dinge, die als Teil der menschlichen Geschichten hätten passieren können.

Es wird die Geschichte von Solveig erzählt, die am Start der Kampagne versucht, einen norwegischen Widerstandskämpfer zu befreien. Wir wollen hier nicht zu viel von der Story verraten, aber der Level ist mechanisch eher offen und wir dürfen die Geschichte auf unsere Art erleben. Ein Beispiel: Wir müssen den Ort infiltrieren, an dem unser Verbündeter gefangen gehalten wird. Wir können entweder mit einem Lkw durch die Tore brettern oder uns leise reinschleichen - und natürlich alles dazwischen.

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An anderer Stelle öffnet sich der Level und wir bekommen eine verschneite Welt als Spielplatz. Es ist ein erfrischend neuer Blick auf den Krieg, sowohl bezüglich des Gameplays und der Story, aber auch weil es die seltene Gelegenheit ist, in diesem Setting die Rolle einer Frau zu übernehmen.

DICE verknüpft historische Fakten mit Fiktion, es soll sich alles um die menschliche Seite des Kriegs drehen und Solveig gerät in einer Geschichte, welche die Welt für immer verändern könnte. Die Geschichte handelt von „schwerem Wasser", einer Zutat, mit der die Nazis eine Atombombe bauen wollen. Und auch wenn das Ganze im Hollywood-Stil vorgetragen wird, zeigt es doch die Leiden, die echte Menschen als Teil des Widerstands ertragen mussten.

"Under No Flag" war eine der War Stories, die wir uns nur kurz ansehen durften. Sie folgt einer Gruppe Krimineller, die auf eine Mission geschickt werden um ein feindliches Flugzeug zu zerstören. Das mag wie ein Film von Guy Ritchie klingen, aber es gibt uns eine Idee von Helden, die nicht ehrenhaft sind.

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Wir übernehmen die Rolle von Billy Bridger - ein Großmaul mit wenig dahinter - der als Experte für Sprengstoffe nach Libyen geschickt wird. Der offene Ansatz wird weiter verfolgt, aber der Schwerpunkt liegt hier auf unserer Isolation. Niemand schert sich um diese Gruppe Söldner, denn sie sind austauschbar - und Bridger ist wirklich jung.

Die letzte gespielte Mission hieß Tirailleur und erzählt die Geschichte des schwarzen, französischen Soldaten Deme, der erleben muss, was seine Kameraden von ihm denken. Nachdem er zum Graben verdonnert wurde, wird er zu einer Mission geschickt, in der er und seine Leute der deutschen Armee entgegen marschieren müssen, um sie gegen Ende des Krieges aus Frankreich zu verdrängen. Seine Liebe für Frankreich wird am Anfang der Geschichte getrübt und es ist herzzerreißend anzusehen.

Wir durften nicht die ganze Story spielen, aber es scheint eine tragische Geschichte zu sein - nicht nur weil Deme nicht von seinen Kameraden respektiert wird, sondern auch, weil er auf die unmögliche Mission geschickt wird, sich den Nazis und ihrer monströsen Maschinerie entgegen zustellen.

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Die Action in diesen War Stories variiert im Tempo, aber letzten Endes liegt es in der Hand der Spieler. Es sind klassische Battlefield-Kämpfe, was die Optik und die verfügbaren Waffen angeht, aber interessante Elemente wie Ski, schallgedämpfte Waffen und offene Landschaften geben dem Ganzen die nötige Würze

Auf dem Event wurde außerdem gezeigt, wie die Ray-Tracing-Technologie aussieht, die in Battlefield V das Licht und die Reflektionen verbessern soll. Battlefield 1 sieht immer noch gut aus, obwohl es zwei Jahre alt ist. Aber durch das Ray Tracing wird die Grafik noch mal verbessert. Wenn ihr euch für Technik und High-End-Grafik interessiert, dann werft einen Blick darauf.

Insgesamt waren wir beeindruckt von dem Material auf dem Event. DICE hat wenig an der Formel verändert, aber wenn euch die Anthologie vor zwei Jahren gefallen hat, dann wird sie euch auch jetzt Freude machen. Besonders wenn ihr euch nach neuen, bisher nicht erzählten Geschichten an interessanten Orten sehnt.

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