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Metro Exodus

Metro Exodus

Wir haben das neue und ebenso verseuchte Werk von 4A Games angespielt - und machen uns so unsere Gedanken dazu.

  • Text: Lisa Dahlgren & Christian Gaca
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Das Metro-Franchise - basierend auf der Buchreihe von Dimitry Glukhovsky, ist zurück. Und wieder ist es das ukrainische Studio 4A Games, das sich dem Metro-Universum widmet. Metro Exodus ist seit 2013 das erste neue Spiel der Entwickler und wir durften uns das Spiel sowohl auf der E3 als auch auf der Gamescom ansehen. Hier unsere Eindrücke von beiden Spielsessions.

Wir übernehmen wieder die Rolle von Veteran Artyom - und alles beginnt auf einem fahrenden Zug, der auf der Suche nach einem Zuhause durch die russische Taiga brettert. Kurze Zeit später kracht der Zug in eine gigantische Barrikade und wird von bewaffneten Männern überfallen. Nachdem sie ausgeschaltet sind, durchforstet Artyom die Umgebung. Und die ist riesig.

Die erweiterte Spielwelt von Metro Exodus hat uns ziemlich umgehauen. Metro Exodus ist wirklich riesig, von Anfang an komplett offen und wie immer voller radioaktivem Leben - und bösen Überraschungen.

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Nachdem wir uns mit dem Spiel, der Steuerung und der Karte vertraut gemacht haben, geht es weiter in Richtung einer gefrorenen Küstenlinie. Auf dem Marsch erfahren wir spazierend mehr über das verbesserte Craftingsystem. Es spielt jetzt eine größere Rolle und macht einen gigantischen Eindruck.

Alles was wir aufsammeln ist irgendwie potenziell überlebenenswichtig. Denn mit Fundsachen basteln wir Munition, Verbände, Luftfilter und andere Notwendigkeiten. Das dürfte natürlich den Spielfluss all jener stören, die nicht gerne jeden zufälligen Schrank nach Nützlichem durchforsten. Und die offene Welt ist nicht so frei, wie ihr vielleicht zunächst denkt. Aber wer einen intensiveren Überlebenskampf sucht, wird dankbar sein.

Unsere Reise führt uns zu einem gefrorenen See und unser Ruderboot wird von mutierten Seemonstern angegriffen. Später finden wir uns japsend in einer Basis wieder, die sich über mehrere Inseln erstreckt. Wir werden durch ein riesiges Tor zu einer Art Kirche geführt und das Tor schließt sich krachend hinter uns. Wir beobachten eine Zeremonie und erfahren dabei ein wenig über den Pastor.

Er und seine Gefolgsleute verachten Technologie und ihr Ziel ist es, jegliche Technologie und ihre Anhänger zu vernichten. Zwei der „Anhänger" sind eine Frau und ihre Tochter, die im Glockenturm gefangengehalten werden. Nach einem wilden Feuergefecht verlassen wir die Kirche mit den Geiseln. Die beiden Frauen werden vor uns in Sicherheit geschickt (keine Eskortmission!) und das ist auch gut so, denn das Seemonster ist wieder zurück. Es kommt zu einem kurzen Bosskampf und die Demo ist vorbei, aber wir durften ja auf der Gamescom weiterspielen.

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Diesmal in einem völlig anderen Setting. Wir beginnen in einer sumpfartigen Landschaft voller mutierter Wölfe und Bären. Wir müssen der Wildnis entkommen. Diesmal gibt es keine eindeutige Story, aber die neue Landschaft gibt uns ein besseres Bild davon, wie die Welt aufgebaut wurde.

Statt einer völlig offenen Welt dominieren hier halb-offene Abschnitte. Praktisch platzierte Holzbalken und Zweige versperren uns den Weg und das erinnert ein wenig an die Welt der neuen Tomb Raider-Titel. Alles sieht offen aus, ist es aber nicht. Wir sammeln wieder auf, was wir finden können und versuchen, zu überleben.

Wir treffen auf einen Stammesangehörigen, der am Dock angelt. Er zieht seine Knarre und beschimpft uns als Wilden, der nur gekommen ist, um seine Leute zu töten. Wir beruhigen den Mann mit gesenkter Waffe und haben schon bald einen neuen Freund. Es geht aber auch anders. Wer sich in großangelegte Kämpfe in einem Camp von Wilden verwickeln will, kann auch das machen. Die KI hat die Gegner nicht besonders helle agieren lassen, aber wer weiß, wie hart verstrahlt die sind.

Metro Exodus sieht auf dem High-End-Rechner natürlich toll aus und fühlt sich großartig an. Die Veränderungen zu den Vorgängern wirken logisch und natürlich. Wir freuen uns darauf, mehr vom Spiel zu sehen und ausgiebiger zu zocken, bevor wenn die fertige Version Anfang nächsten Jahres erscheint.

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