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Destiny 2

Destiny 2 angespielt - erste Eindrücke

Wir haben einen Destiny-Liebhaber nach LA geschickt, um sich einen ersten Eindruck der ambitionierten Fortsetzung zu machen.

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Die Anspielsession von Destiny 2 wurde mit einer einstündigen Präsentation eingeleitet. Der Turm ist nach der Invasion der Kabale die letzte sichere Stadt auf der Erde. Die schildkrötenartigen Aliens wollen die Kontrolle über die mysteriöse Kraft, die vom Reisenden (eine große Kugel die über der Stadt schwebt) an die Menschen übergeben wurde, und bombardieren einfach alles. Bei dem Versuch die Stadt zu verteidigen geben bekannte Gesichter, wie Cayde-6, Ikora Rey und Zavala alles. Als die Zwischensequenz ins aktuelle Spiel übergeht, jubelt die anwesende Menge. Destiny 2 sieht aus wie Destiny und das ist ja nicht unbedingt schlecht.

Destiny 2Destiny 2

Ich schnappe mir den Controller und fühle mich gleich wie zuhause. Das hier spielt sich wie Destiny und sieht auch so aus. Aber schnell wird klar, dass alles wesentlich dynamischer ist. Die ganze Kampfzone fühlt sich lebendig an - die Funksprüche, das Feuer und die Funken - man bekommt sofort ein Gefühl von echter Gefahr. Ich unterstütze Zavala beim ersten Ansturm und erlebe wie Ikora Rey eine Nova-Bombe auf ein angreifendes Raumschifft wirft. Schließlich stehe ich Gaul, dem Antagonisten des Spiels, gegenüber.

Luke Smith, der Game Director von Destiny 2, der auch an der Entwicklung der The Taken King-Erweiterung mitgearbeitet hat, erklärte, dass Destiny 2 ein Reboot ist, in das auch Spieler leicht hineinfinden, die Destiny nie gespielt haben.

"Wie wollten eine Welt erschaffen, von der man ein Teil sein will. Es geht darum einen Ort zu erschaffen, der interessant ist und es geht darum, dass man beeindruckende Dinge macht. Egal in welcher Stimmung man ist, egal ob man Solo-Spieler, wettbewerbsorientiert oder Koop-Freund ist - es gibt Aktivitäten zum Spielen."

Auf der Erde konnte ich die „European Dead Zone" besuchen, die laut Bungie das größte Gebiet ist, das je für Destiny erschaffen wurde. Hier finden sich dichte Wälder, ein Höhlensystem und eine Basis der Roten Legion. Man kann auch den Saturnmond Titan bereisen, der keine Landmasse hat. Nessus ist ein Planet, den die Vex in eine Maschine verwandelt haben und dann ist da noch Io, der letzte Planet den der Reisende vor seinem Zusammenbruch besucht hat. Nichts davon wurde auf dem Event gezeigt, aber es klingt danach, als hätte Destiny 2 eine offenere Welt als sein Vorgänger.

Destiny 2Destiny 2

Destiny 2 spielt sich wie Destiny, das habe ich nun schon einige Male gesagt. Trotzdem wurden natürlich einige neue Mechaniken eingeführt. Zwei der alten Unterklassen wurden bisher bestätigt (Striker für die Titanen und Gunslinger für die Hunter), dazu kommen drei neue Subklassen. Die aus Teil eins bekannten Heldenvarianten bekommen jeweils eine neue Fähigkeit, sowie eine Granaten- und Nahkampffähigkeit. Hört sich nicht viel an, macht jedoch einen deutlichen Unterschied.

Der Gunslinger erhält zum Beispiel einen neuen Ausweich-Move und der Striker kann einen Schutzwall errichten. Die neue Warlock-Klasse „Dawnblade" errichtet ein heilendes Feld, das vor allem in Raids hilfreich sein wird. Die Fähigkeiten können mit zwei Auswahlmöglichkeiten angepasst werden. Das Heilfeld wird alternativ zu einer Zone gemacht, die den Schaden erhöht. Diese zusätzliche Fähigkeit verpasst Destiny 2 eine neue Dimension - es gibt einiges zu bedenken, wenn man das perfekte Raid-Team zusammenstellen will.

Wir durften nur Dawnblade ausprobieren und dabei viel auf, dass die Granaten gleich geblieben und die Sprungvarianten ähnlich sind. Der Super ist ein brennendes Schwert, das schnell großen Schaden austeilt, weshalb man es am besten in der Luft nutzt. Die anderen zwei Spezialangriffe die gezeigt wurden, sind der Sentinel des Titanen, der auf dem Leere-Element basiert. Stellt euch dazu einfach Captain Amerika vor und ihr habt eine sehr präzise Vorstellung davon, worum es hierbei geht. Mit dem Schild nimmt man Angreifer aufs Korn, die dumm genug sind, sich ihm in den Weg zu stellen, aber natürlich dient das auch als Schutz. Arcstrider ist die neue Jäger-Klasse und erinnert mich doch sehr an den alten Jäger aus Destiny.

Destiny 2Destiny 2
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