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Halo 5: Guardians

Halo 5: Guardians

Es ist nicht nur der Multiplayer, der die Halo-Erfahrung ausmacht. Wir haben uns auf der Gamescom die Kampagne genauer angeschaut.

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Wir wussten bereits, dass die Kampagne von Halo 5: Guardians zwei voneinander getrennte, parallel verlaufende Geschichten erzählt. Spartan Locke und Master Chief führen beide ein Fireteam an, das aus vier Personen besteht. Der Science-Fiction-Shooter wird nämlich für die Hauptkampagne stark auf Koop setzen. Auf der E3 im Juni konzentrierte sich Microsoft einer sehr filmischen Sequenz noch voll auf Locke und sein Team im späteren Verlauf der Kampagne. Auf der Gamescom gab hinter verschlossenen Türen einen Vorgeschmack auf das klassische Halo.

In der Rolle von Master Chief und unterstützt durch sein Trio von spartanischen Begleitern stürmen wir eine Oni-Forschungsstation, versteckt in einem Asteroidengürtel. Wir wollen unveröffentlichte und scheinbar sensible Information abrufen. Es ist erst die zweite Mission im Spiel und sie trägt den simplen Namen "Blue Team". Sie spielt sich wie ein überladenes Einführungslevel mit einem leichten Nicken in Richtung Halo 2-Einstieg.

Halo 5: GuardiansHalo 5: Guardians
Die Räume scheinen geräumig genug, um Angriffe zu variieren. Und sie bieten auch die notwendige Größe um Platz für drei zusätzliche Spieler zu haben.

Das blaue Team schlägt ein Sichtfenster ein und betritt so die vom Allianz Imperium beherrschte Station. Mit Hilfe von eingebauten kleinen Schubdüsen in der Rüstung bleibt das Team in Position, während die erste Welle der außerirdischen Angreifer ins All gesaugt wird, bis Notfallklappen die entstandene Öffnung verschließen. Es ist ein netter filmischer Einstieg und er führt direkt in eine langsame Erkundung der düsteren Station, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist und wir den Kartenraum entdecken. Wir töten lautlos ein paar Grunts (inklusive Third-Person-Kill-Animation), aber kurz darauf kämpfen wir gegen Schakale und dann gegen zahlreiche Eliten. Die Räume scheinen geräumig genug, um Angriffe zu variieren. Und sie bieten auch die notwendige Größe um Platz für drei zusätzliche Spieler zu haben.

Die Solo-Kampagne so zu spielen wie 343 Industries schaut wie folgt aus: Zu sehen ist John-117 voll im Befehlsmodus, alleiniger Held und nun befehligender Anführer. Er weist mit Hilfe von kontextsensitivem Tastendrücken auf Gegner hin, auf die sich konzentriert werden soll, oder auf Waffen, zu denen es zu wechseln gilt. Order erteilt, der Rest ist Aufgabe von Team Blau. Die Elite-Schilde sind nun unten, in dem die Feierkraft verdoppelt wurde. Master Chief kann nun den Killshot erledigen, anstatt zwischen den richtigen Waffen jonglieren zu müssen. Es gibt in einem Abschnitt eine Betonung auf die Vertikalität. Master Chief steuert nach oben zu einem höheren Absatz, um von dort zu schießen, während Blue von unten kämpft. Bald ist er aber zurück im Kampf und probiert den UNSC Hydra-Launcher aus, ein semi-direktionaler Raketenwerfer.

Die größten Veränderungen gab es bei den Fähigkeiten der Spartaner. Jede hat ihren ganz eigenen Macken, so das man für einen Sieg nicht einfach alles vollmüllen kann. Für den frontalen Spartan Charge müssen wir für ein paar Sekunden sprinten, bevor es aktiv wird. So bald er allerdings gestartet ist, können wir in Gegner auf unserem Weg rauschen und sie durch die Luft schleudern. Für Ground-Pound müssen wir einige Sekunden durch die Luft schweben, bis es geladen ist, was uns in dieser Zeit verwundbar macht. Und der Spartan Dash ermöglicht es uns, per Schub schnell aus dem Weg zu düsen, aber die Ladeleiste ist nur sehr klein. Die Verbindung mit dem Hochstützen, um höher klettern zu können, wenn wir an einer Kante landen, führt uns zu dem Schluss, dass Angriffsstrategien und der Wechsel zwischen Ebenen miteinander kombiniert werden können, um schneller und auf breiterer Fläche durch Gebiete zu gleiten.

Halo 5: GuardiansHalo 5: Guardians
Die größten Veränderungen gab es bei den Fähigkeiten der Spartaner - jede hat ihren ganz eigenen Macken.

Es ist nur ein sehr kleiner Vorgeschmack dessen, was noch kommen wird. Und es endet sehr verlockend in einer weiteren Filmsequenz, in der sich Master Chief einbildet, die totgeglaubte Cortana spricht aus dem Jenseits zu ihm und mit der "Rückgewinnung" endet, die kommen soll. Und zwar als riesiger Schatten in Form eines Blutsvaters - ganz ähnlich zu dem Koloss, der im ersten Trailer zusehen war - der sich aus dem Boden reißt und hinter dem Master Chief aufsteigt. Wahrscheinlich ist diese Vision der Grund, was den Master Chief und sein Team dazu bringt, zu desertieren und ins All auszuschwärmen - die Welten der Menschen, von Allianz Imperium und Blutsväter werden zum Teil als Kulisse dienen. Sein Verschwinden fällt offensichtlich mit zahlreichen katastrophalen Ereignissen in der gesamten Galaxie zusammen. Und doch scheint es weit hergeholt, dass die UNSC ein Fireteam schickt, weil sie den überall gefeierten Helden als Grund für diese Ereignisse hält. Aber wir werden wahrscheinlich eine Erklärung bekommen, wenn das Spiel erscheint.

Zusätzlich hat 343 Industries die Einbindung neuer Feindtypen angerissen, die Fähigkeiten für jeden Spartaner angepasst und erwähnt, dass der Mehrspielermodus zum Launch zwanzig Karten bieten wird und weitere fünfzehn in den ersten acht Monaten nach dem Launch komplett kostenlos angeboten werden. Mit der größten Besetzung, die jemals ein Spiel in der Serie gesehen hat und einer Kampagne, die viermal größer als die von Halo 4 sein soll, scheint sich das Team wahrlich an das Versprechen zu halten, die größte Geschichte für Halo abzuliefern. Schauen wir, was uns im Oktober erwartet.

Halo 5: Guardians
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