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The Legend of Zelda: Tri Force Heroes

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes

Gleich drei Helden versuchen in diesem Spiel, gemeinsam gegen böse Monster zu kämpfen, Rätsel zu lösen und ein großes Abenteuer zu bestehen.

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Wie viel Spaß es macht, ein Abenteuer im Universum von The Legend of Zelda gemeinsam zu bestehen, wissen wir bereits seit weit über zehn Jahren. Damals hat Nintendo der Neuauflage von The Legend of Zelda: A Link to the Past für den Game Boy Advance zusätzlich das Kooo-Abenteuer The Legend of Zelda: Four Swords spendiert. Bis zu vier Spieler mussten gemeinsam Rätsel lösen, kämpfen und Rubine sammeln. Es folgten später noch Umsetzungen für Gamecube und Nintendo DS.

Diese Idee buddelt Nintendo nun für den Nintendo 3DS ein weiteres Mal aus. Allerdings verpasste man dem ganzen einen neuen Anstrich. Optisch griffen die Entwickler den Stil von The Legend of Zelda: A Link Between Worlds auf. Spielerisch setzt das neue Abenteuer noch einmal stärker auf Teamwork, auch wenn es in The Legend of Zelda: Tri Force Heroes nur drei Helden gibt. Die drei Helden können allerdings aufeinander klettern und sich zu einem Totem zusammensetzen. Dann steuert der unterste den kleinen Turm, während der oberste kämpfen oder wichtige Gegenstände einsetzen kann.

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Wir können unseren kleinen Helden ganz individuell verstärken.

Notwendig ist diese besondere Mechanik immer dann, wenn etwas zu hoch ist, um es direkt erreichen zu können. Und damit sind nicht zwangsläufig Plattformen oder Fackeln gemeint, die wir erleuchten sollen. Auch im Kampf gegen einen Bossgegner sind wir auch den Totem angewiesen, um Bomben in seine schmale Öffnung auf der Oberseite werfen zu können. Es sind genau diese Momente, in denen wir noch deutlicher auf Zusammenarbeit angewiesen sind, als dies in den alten Koop-Abenteuern der Fall war. Und weil wir uns einen gemeinsamen Vorrat an Herzen teilen, nützt es auch nichts, den Mitspieler einfach mal ins Messer laufen zu lassen.

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes führt außerdem eine neue Mechanik mit verschiedenen Kostümen ein. Diese geht über das hinaus, was wir bisher aus der Serie kannten. Die einzelnen Kleidungsstücke haben nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern verstärken auch verschiedene Fähigkeiten. Und anders als bisher, gibt es davon deutlich mehr. Zwischen sechs Sets konnten wir in der Demo wählen - eines davon war das des Helden Link, aber es gab sogar auch eines für Prinzessin Zelda, das uns häufiger rettende Herzen erscheinen ließ.

Nintendo sagt, dass wir uns die Kostüme später auch selbst zusammenstellen können sollen, mit Hilfe gefundener Beute. Wir können also unseren kleinen Helden ganz individuell verstärken. Unterscheidbar werden die Helden aber auch durch den jeweiligen Gegenstand, den sie wählen. Diesen Mechanismus gab es bereits in The Legend of Zelda: Four Swords. Einer darf beispielsweise Bomben werfen, ein anderer Pfeile schießen und es gibt eine Art Beutel, der Luftstöße erzeugt, mit denen wir Gegner schubsen oder andere unserer Kameraden über Schluchten heben können.

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes
The Legend of Zelda: Tri Force HeroesThe Legend of Zelda: Tri Force HeroesThe Legend of Zelda: Tri Force HeroesThe Legend of Zelda: Tri Force Heroes
Weil immer mal ein Missgeschick passiert und wir etwa unseren Kameraden aus Versehen in ein Loch oder direkt auf den Gegner geworfen haben, bleibt beim Spielen eigentlich kein Auge trocken.

Es sind immer genau die Gegenstände in der Zahl vorhanden, wie sie auch nötig sind, um das Level abzuschließen. In einfacheren Dungeons gibt es vielleicht drei Bombentaschen, so dass es keine Rolle spielt, welche Route jeder Link einschlägt. Es gibt aber auch Herausforderungen, bei denen wir uns aufteilen müssen und einander das Weiterkommen ermöglichen müssen, in dem wir uns mit den jeweiligen Gegenständen helfen. Manchmal muss man tatsächlich auch erst einmal ein bisschen überlegen, in welcher Reihenfolge vorgegangen werden muss und wie wir uns gegenseitig auch aus der Ferne unterstützen können.

Wie schon in The Legend of Zelda: A Link Between Worlds sehen wir die Welt aus der Vogelperspektive, aber es gibt trotzdem eine sichtbare räumliche Tiefe. Das kommt vor allem dann zum Tragen, wenn wir den 3D-Effekt aktivieren. Es ist dann leichter zu erkennen, dass der Ballon, den wir abschießen müssen, deutlich höher schwebt und wir erst mit der Totem-Mechanik aufeinander klettern müssen, um ihn abschießen zu können. Kombiniert wurde der Grafikstil aber mit dem Toon-Link, den wir seit The Legend of Zelda: The Wind Waker kennen. Das Abenteuer wird dadurch bunter und lustiger.

Wie bereits erwähnt, ist die Zusammenarbeit natürlich ziemlich wichtig. Wenn wir nicht lokal miteinander spielen und im gleichen Raum sitzen, sondern uns online daran versuchen, das Abenteuer zu bestehen, ist die Kommunikation schwieriger. Es gibt eine Reihe von speziellen Emoticons, die dabei helfen sollen. Niedliche animierte Sequenzen, mit denen wir Freude und Leid ausdrücken können oder um Hilfe fragen. Und weil trotzdem immer mal ein Missgeschick passiert und wir etwa unserem Kameraden aus Versehen in ein Loch oder direkt auf den Gegner geworfen haben, bleibt beim Spielen eigentlich kein Auge trocken. Emoticons verstärken das nur noch einmal.

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes

Gespielt werden muss The Legend of Zelda: Tri Force Heroes anders als die Four Swords-Spiele aber nicht im Koop. Wir können auch allein unterwegs sein und unsere notwendigen Partner durch zwei KI-Puppen ersetzen lassen. Allerdings macht es uns Nintendo wirklich schmackhaft, mit Freunden zu spielen. Für den Offline-Modus wird auch Download Play unterstützt, was bedeutet, dass nur eine Version des Spiels erforderlich ist. Für eine schnelle Partie geht es nicht einfacher.

Dazu kommt, dass der Titel einfach zu deutlich auf Teamwork ausgelegt ist, als dass man immer nur allein unterwegs sein sollte. The Legend of Zelda: Tri Force Heroes ist die konsequente und vor kluge Weiterführung des Konzepts von The Legend of Zelda: Four Swords. Der stärkere Fokus auf Koop, die Kostüme und verschiedenen Waffen sowie die hübsche und farbenfrohe Optik machen das Spiel interessant, obwohl wir auf Mitspieler angewiesen sind. Und auch wenn wir auf das nächste große Abenteuer mit Link noch etwas warten müssen, vertröstet uns dieses Koop-Abenteuer zumindest etwas die Zeit.

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