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Rape Day

Schottische Politikerin fordert Verbot kontroverser Videospiele

Valve war jüngst wegen eines Vergewaltigungsvideospiels in die Kritik geraten und hat dann schnell klargestellt, dass ein solches Produkt nicht via Steam vertrieben werden dürfe. Damit ist die Kontroverse aber noch nicht beendet. Die schottische Abgeordnete Hannah Bardell hat nun die Aufmerksamkeit erneut auf das Spiel gelenkt und eine Überprüfung dieser Art von Inhalten durch die Regierung gefordert, wie GamesIndustry.biz berichtet. Bardell fordert, die Regierung müsse sich "verpflichten, um den Tisch herumzugehen und dieses Problem für immer zu lösen" und dass "es an der Zeit ist, dass die britische Regierung eine vollständige Überprüfung durchführt, wie Technologieunternehmen und Spieleplattformen - insbesondere Steam - mit dieser Art von Dummheit davonkommen können." Und sie fügte hinzu: "Die Kultur, Vergebung statt Erlaubnis zu suchen, ist ein Makel für eine Branche, die ansonsten das Potenzial hat, eine echte Kraft für das Gute zu sein."

Bardell twitterte später noch ein Video über die Angelegenheit, in dem sie das Problem mit ihren Kollegen anspricht und sagt, dass dieses Material auf keinen Plattformen erlaubt sein sollte. Shona Robison, First Minister des schottischen Parlaments, sagte: "Für jede Online-Gaming-Plattform die Veröffentlichung eines sogenannten Spiels zu ermöglichen, das das Töten und Vergewaltigen von Frauen verherrlicht, wäre ekelhaft und zutiefst beleidigend." Robison fordert auch die britische Regierung auf, "die Gesetzgebung in diesem Bereich zu stärken".

Was denkt ihr: Wie kann mit solchen Inhalten in Zukunft umgegangen werden? Und was sollte Deutschland politisch in dieser Angelegenheit tun oder nicht?

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