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Unity schaltet Drittanbieter-Lizenz ab, löst Panik bei Entwicklern aus

Ungelöste Lizenzstreitigkeiten sind der Auslöser.

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Unity streitet sich seit vergangenem Dezember mit einem Technologie-Dienstleister namens Improbable über verletzte Geschäftsbedingungen, nachdem der Inhaber der Entwicklerumgebung die eigenen Richtlinien in den Punkten Streaming und Cloud Gaming aktualisierte. Da die beiden Unternehmen auch nach mehreren Gesprächen keine Einigung erzielen konnten, sah sich Unity diese Woche dazu gezwungen, die Zusammenarbeit mit Improbable zu beenden und dessen Lizenzberechtigungen abzuschalten. Das hat bei vielen Entwicklerstudios die Alarmglocken schlagen lassen, weil aktuelle und kommende Projekte auf die Technologien des Drittanbieters setzen und nun Gefahr laufen, nicht länger von Unity geschützt zu sein.

Improbable warnte diese Woche vor den umfangreichen Gefahren, die Unity mit der Deaktivierung ihrer Lizenzen losgetreten habe, allerdings scheint der Beitrag ein bisschen zu viel Panik geschürt zu haben. Unity weist diese Vorwürfe jedenfalls zurück und gab die Sicht ihrer Dinge wieder. Sie versicherten betroffenen Entwicklern umfangreiche Unterstützung aller laufenden und zukünftigen Projekte und machen deutlich, dass sie den Disput weiterhin schnellstmöglich lösen wollen. Dennoch sah sich das Unternehmen zu diesen Maßnahmen gezwungen, was jedoch möglichst nicht an den Kunden ausgelassen werden soll, die aktuell auf Produkte von Improbable setzen.

Trotz dieser Bemühungen waren einzelne Projekte von diesen Änderungen betroffen, wie GamesIndustry berichtet. Zumindest temporär mussten deshalb einige Titel offline genommen werden. Die Situation ist weiterhin unsicher, Unity scheint sich aber um betroffene Entwickler zu kümmern. Improbable ruft währenddessen zu einer industrieweiten Initiative auf, die Geschäftspartner gegen sich plötzlich ändernde Geschäftsbedingungen absichert.

Quelle: GamesIndustry (1), (2).