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Overkill's The Walking Dead

Razzia bei Starbreeze wegen Verdacht auf Insiderhandel


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Die Geschichte der Überlebenskämpfe des schwedischen Entwicklers und Publishers Starbreeze Studios wird von Tag zu Tag ernster. Am Montag wurde bekannt gegeben, dass das Unternehmen nach schwedischem Recht in die geordnete Insolvenz geht. Das soll es dem Unternehmen ermöglichen, das Geschäft wieder aufzubauen ohne Druck, die Gläubiger direkt bezahlen zu müssen. Dies kam als direkte Folge der schlechten Zahlen von von Overkill's The Walking Dead, das nicht den erhofften Umsatz erzielte.

Am Dienstag wurde das Studio nun bei einer Razzia von der schwedischen Wirtschaftskriminalbehörde durchsucht, da eine oder mehrere Personen des Insiderhandels verdächtigt werden. Anscheinend haben Schlüsselpersonen des Unternehmens ihre Aktien vor der Bekanntgabe des katastrophalen Sachverhalts verkauft (und damit deutlich über dem aktuellen Wert der Aktie einkassiert), wie erstmals von DI.se berichtet wurde. Eine Person wird als Ergebnis der Untersuchung und Razzia inhaftiert. Starbreeze wies in einer Pressemitteilung schnell darauf hin, dass das Unternehmen nicht im Verdacht steht, etwas falsch gemacht zu haben.

Aktuell wird Starbreeze weiterhin betrieben, und kürzlich wurde der Preis für Overkill's The Walking Dead für die erste Staffel halbiert. Es bleibt abzuwarten, ob während der Insolvenz Maßnahmen ergriffen werden können, um eine gesunde Zukunft für das Unternehmen zu gewährleisten. Und es bleibt abzuwarten, ob diese Untersuchung des Insiderhandels zu einer Verurteilung führen wird.

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