Gamereactor Close White
Einloggen






Passwort vergessen?
Noch kein Mitglied?, Dann kannst du das hier werden!

Via Facebook anmelden
Gamereactor Deutschland
News

Hessischer Innenminister will eSport-Begriff "ausradieren"

In Hessen gibt es Widerstand gegen die Anerkennung von eSport in Deutschland.

Facebook
TwitterReddit

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) ist in dieser Woche durch seine abwertende Haltung gegenüber dem deutschen eSport aufgefallen. Wie Gameswirtschaft berichtet, habe Beuth in seiner zweiten Funktion als Sportminister Hessens auf dem fünften Turn- und Sportkongress 2018 in Darmstadt Stellung gegen die Bemühungen der Großen Koalition bezogen, eSport in Deutschland als vollwertige Sportart anzuerkennen. In seiner Rede machte er deutlich, dass "diese Daddelei vor dem Fernseher" seinem Verständnis nach mit Sport nichts zu tun habe. In einer anschließenden Pressekonferenz verschärfte sich Beuths Ton noch einmal drastisch, was die Veranstalter als intensive Diskussion wahrnahmen: "eSport hat mit Sport nichts zu tun. Wir müssen diesen Begriff ausradieren.", so der Innenminister Hessens. Von der erst kürzlich vorgelegten Strategie zur Förderung der deutschen Computerspielindustrie, worunter auch der Bereich eSports zählt, hält Beuth nichts und bezeichnet die Arbeit seiner Koalitionskollegen als "katastrophal".

CDU-Innenminister Peter Beuth während der Eröffnung der Landesgartenschau im April 2018 // Peter Beuth (CDU)

Quelle: Gameswirtschaft.