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Gericht schreibt genaue Termine bei Vorbestellungen in Deutschland vor

Damit soll es nicht länger möglich sein, etwas ohne konkreten Erscheinungstermin (vor-)bestellen zu können.


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Das Oberlandesgericht in München hat diese Woche in einem Urteil gegen einen Großhändler beschlossen, dass Verkäufer in Deutschland nicht länger einen Artikel anbieten dürfen, ohne ihren Käufern eine genaue Vorstellung davon zu geben, wann die erworbene Ware verfügbar wird. Betroffen sind in erster Linie Online-Händler, die Vorbestellungen für Produkte anbieten, von denen zum Zeitpunkt des Kaufs noch niemand wirklich weiß, wann sie genau erscheinen. Das Gericht fordert Händler dazu auf schon vor dem Kauf konkret mitzuteilen, bis zu welchem Zeitpunkt ein Käufer spätestens mit dem Produkt rechnen kann. Die einzige Alternative zu dieser Regelung ist das Einstellen etwaiger Vorbestellungsverfahren. Für deutsche Spieler hat dieses Urteil deshalb Bedeutung, da große Publisher wie EA, Activision oder Square Enix von nun an wesentlich früher mit dem erwarteten Erscheinungsdatum rausrücken müssen. Ansonsten dürfen sie hierzulande nämlich nicht mit dem Vorverkauf ihrer Day-1-Editionen, Vorbestellerboni und Sammler-Boxen beginnen.

Cyberpunk 2077 etwa darf in Deutschland solange nicht in den Vorverkauf gehen, bis CD Projekt Red den spätestmöglichen Termin des Rollenspiels nennt.

Quelle: Heise.