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Counter-Strike: Global Offensive

Valve beschränkt Itemhandel für CS:GO und Dota 2 nach niederländischem Lootbox-Bann

Die Niederlande gehen aktiv gegen die Glücksspiel-Mikrotransaktionen vor.

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Valve hat die Option des Itemhandels für niederländische Spieler von Counter-Strike: Global Offensive und Dota 2 gesperrt. Betroffene Nutzer haben vom Inhaber der Plattform eine Benachrichtigung erhalten, in der die Entscheidung erläutert wurde. Damit versucht das Unternehmen der niederländischen Glücksspielkommission Kansspelautoriteit vorzukommen und angedrohten Strafzahlungen zu entgehen.

"Im Mai erhielten wir zwei Briefe von der niederländischen Kansspelautoreit, in denen davon gesprochen wurde, dass Counter-Strike: Global Offensive und Dota 2 'Loot-Boxen' beinhalte, die gegen das niederländische Wett- und Glücksspielgesetz verstoßen.", heißt es in der Erklärung. "Der Kansspelautoriteit-Vorwurf unterscheidet sich davon, wie andere Länder über unsere Beutekisten denken, also schalteten wir einen niederländischen Rechtsberater ein, schauten uns die kürzlich von der Kanspelautoriteit veröffentlichte Studie über Loot-Boxen an und lernten mehr über das niederländische Recht. Weder können wir die rechtliche Schlussfolgerung von Kansspelautoriteit nachvollziehen, noch stimmen wir ihr zu [...]." Valve habe den Verantwortlichen ihre Kooperationsbereitschaft mitgeteilt und werde sich um das Einhalten jedweder Richtlinien kümmern, weshalb die entsprechenden Features der beiden Spiele vorerst für die niederländischen Nutzer abgeschaltet wurden.

Im April hat die Kansspelautoreit Loot-Boxen einiger ausgewählter Spiele als Glücksspiel eingestuft und veranlasst, dass die verantwortlichen Betreiber solcher Spiel die jüngsten Änderungen der dortigen Gesetzeslage bemerken. Seit dem heutigen Tage wurde diese Initiative mit einem Bann ausgeweitet. Wie ein holländisches Nachrichtennetzwerk schreibt, seien FIFA 18 von EA und PUBG Corps. Playerunknown's Battlegrounds ebenfalls von der Entscheidung betroffen. Beiden Firmen drohe im Falle einer Missachtung Strafen in Höhe von ca. 830.000 Euro und in besonders schlimmen Fällen, bis zu zehn Prozent des global erwirtschafteten Einkommens. Im Falle von EA wären das 400 Millionen Euro.

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