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Lootboxen laut dänischer Kommision kein Glücksspiel

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Bisher ist Star Wars Battlefront II für EA ein heftiger Schlag ins Gesicht. Nach vielen enttäuschten Fans und einem (laut Gerücht) wütenden Anruf von Disney blieb dem Studio keine andere Wahl als die Mikrotransaktionen vorerst aus dem Spiel herauszunehmen. Der Skandal führte zudem dazu dass Glücksspielkomissionen weltweit eigene Ermittlungen aufnahmen um zu untersuchen ob die heute üblichen Praktiken der Lootboxen als Glücksspiel einzuordnen sind und folglich gebannt oder reguliert werden sollten.

Dabei ergaben sich verschiedenste Resultate in den Ländern, nun ist auch die dänische Kommission für Glücksspiele bereit sich in das Thema einzuklinken. Auf ihrer offiziellen Website veröffentlichten sie ein Statement dass besagt dass Lootboxen laut dänischen Gesetzen nicht als Glücksspiel eingeordnet werden können, da die drei folgenden Kriterien nicht erfüllt werden:

1. Es muss eine Einzahlung geben
2. Es muss ein Zufallselement enthalten
3. Es muss einen Gewinn geben (wenn der Preis ein fiktionaler Gegenstand ist, muss er sich in einen finanziellen Kontext übersetzen lassen)

"Die Gewinne die in einer Star Wars Battlefront 2 Lootbox enthalten sind können nicht in einen finanziellen Kontext gesetzt werden, da die Gegenstände nicht verkauft oder anderweitig in Echtgeld verwandelt werden können. Demnach sind die Lootboxen von Star Wars Battlefront 2 in ihrer jetzigen Form nicht als Glücksspiel anzusehen."

Nichtsdestotrotz merkte die Direktorin der dänischen Glücksspielkommission Birgitte Sand an, dass man nun auch zukünftig Lootboxen in Videospielen überwachen wird.

"Wir werden die Entwicklung in diesem Feld verfolgen; vor allem weil Lootboxen vorwiegend in Spielen auftauchen die an Kinder gerichtet sind und wir haben die besondere Aufgabe Kinder und junge Menschen zu beschützen. Ich möchte jedoch trotzdem betonen wie bedeutend das Interesse der Eltern an den spielerischen Aktivitäten der Kinder ist und mit ihnen über ein verantwortungsvolles Spielverhalten gesprochen werden sollte. Dann können wir hoffentlich missliche Situationen verhindern in denen Minderjährige Geld ausgeben dass sie nicht hätten ausgeben sollen."