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Bizarre Creations vor dem Aus

Activision bastelt an Gewinnmaximierung

Um die Zukunft des britischen Entwicklers Bizarre Creations ist nicht gut bestellt, den Activision will sich offenbar von dem zuletzt mehr als Ballast empfundenen Traditionsstudio trennen.

Nach verschiedenen Quellen wurden alle Mitarbeiter darauf vorbereitet, dass innerhalb der nächsten drei Monate über das Studio aus Liverpool entschieden wird. Entweder es wird es wohl verkauft oder Activision hat die Möglichkeit alle Mitarbeiter zu entlassen. In Großbritannien ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Beschäftigte 90 Tage vorher von ihrem Arbeitgeber informiert werden, wenn ihr Unternehmen schließt.

Auch Activision selbst hat sich inzwischen zu Wort gemeldet:
"Über die letzten drei Jahre, seit dem Kauf von Bizarre Creations, haben sich die Grundsätze im Rennspiel-Genre erheblich verändert. Obwohl wir bei der Schaffung der neuen IP Blur erhebliche Investition getätigt haben, hat diese keinen kommerziellen Erfolg erzielt. Bizarre ist ein sehr talentiertes Team von Entwicklern, jedoch wegen der größeren wirtschaftlichen Faktoren, die den Markt betreffen, prüfen wir unsere Optionen bezüglich der Zukunft des Studios, inklusive eines potentiellen Verkaufs des Unternehmens."

Betroffen von den Sparplänen ist ebenfalls der Guitar Hero-Entwickler Budcat Creations. Der amerikanische Studio hat zuletzt vor allem diverse PS2-Versionen der Guitar Hero-Reihe entwickelt. Auf die Fähigkeiten des Studios Spiele fit für die PS2 zu machen, will Activision wohl in Zukunft verzichten und sieht offenbar auch keine andere Zukunft für das Studio.

Das Studio Bizarre Creations ist Schöpfer der Project Gotham Racing-Serie und auch bekannt durch das Xbox Live Arcade-Spiel Geometry Wars. Im Jahr 2007 erfolgte der Kauf durch Activision und es entwickelte zuletzt James Bond 007: Blood Stone und Blur. Beide erzielten nicht den erhofften Erfolg. Bereits zuvor lieferte das Studio schon mit The Club einen Flop ab.

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