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LESERKRITIK

Bioshock 2

"Für jede Entscheidung, da ist ein Echo. Mit jeder Tat, verändern wir die Welt"
Nach dem überaus erfolgreichen und großartigen "BioShock" folgte sein Nachfolger.
Dieser entführt den Spieler erneut in die Unterwasserstadt Rapture, doch dieses mal nicht aus der Sicht eines Verunglückten eines Flugzeugabsturzes, sondern aus der eines der wichtigsten Wesen der Reihe: Aus der Sicht eines "Big Daddies". Dieser wurde in der Zeit als "Rapture" noch ein relativ friedlicher Ort war von seiner "Little Sister" getrennt und ermordet. Nach einigen Jahren erwacht er schließlich. Sein Einziges Ziel: Seine Sister finden!
Die Handlung ist im Vergleich zum Vorgänger wesentlich einfacher gehalten und bietet kaum Höhepunkte. Generell verhält es sich im gesamten Spiel so, als kenne man schon alles. Es spielt alles an einem bekannten Ort, die Gegner wirken alle ähnlich - auch wenn es neue dazu geschafft haben wie die "Big Sister" - die Waffen sind kaum verändert worden, usw. Das mag jetzt vielleicht nicht schlecht, schließlich war der 1. Teil damit überaus erfolgreich. Man will doch nicht immer dasselbe haben, oder?
Die Entwickler gaben sich schon Mühe Kleinigkeiten zu verbessern und neue Elemente einzufügen. Diese sind jedoch vollkommen umsonst und man spielt einfach viel lieber mit seiner gewohnten Kombination der Plasmide - die auch kaum verändert wurden - und Waffen. Man fühlt sich, als würde man eine kalte Pizza essen: Zwar lecker, aber frisch ist es eben am besten.
Dabei muss man nicht auf das Gameplay, die Atmosphäre, die Umgebung und auf den Soundtrack eingehen. Alles hat man schon besser gesehen.
Damit soll das Spiel jetzt nicht schlecht sein, nur fehlt es Innovationen, die ein ähnlich gutes Spielerlebnis versprechen könnten, wie beim Vorgänger.
Somit sei gesagt: Der Singleplayer ist ganz gut, jedoch besser im 1. Teil.
Zum Glück hat das Spiel noch einen Trumpf im Ärmel: Den Multiplayer.
Dieser ist jetzt zwar keine Innovation im Online-Gaming, trotzdem ist es ein Highlight Spieler aus aller Welt mit seinen individuellen Kombinationen seine Skills zu präsentieren.
Der Multiplayer besteht zwar aus klassischen Spielmodi, durch die Plasmide wird daraus aber ein besonderes Erlebnis, dass man so bisher nicht gesehen hat.
Das Fazit lautet also: Ein gutes Spiel, welches durch seinen schrägen Multiplayer gerettet wurde. Auch wenn der Singleplayer nicht übel ist, so ist man dem Vorgänger besser bedient.

Durchschnittswertung: 8/10
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