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Kritiken
Just Cause 4

Just Cause 4

Es sollte ein Großangriff auf ein Terrorregime werden, aber Rico Rodriguez verpufft am Ende etwas in der Ödnis seiner Missionen.

  • Text: Sam Bishop & Dóri Halldórsson

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Rico Rodriguez hat viel zu tun - und dieses Mal geht die Reise ins fiktionale Land Solis, das von Unruhen gebeutelt wird. Die Schwarze Hand - angeführt von Oscar Espinosa - unterdrückt das Volk und sie arbeiten an einem Mechanismus, um das Wetter zu kontrollieren. Die ganze Sache steht zudem irgendwie in Verbindung zu Rodriguez' Vater. Mit dem Auftauchen unseres Helden formiert sich Widerstand und die Order of Chaos wird gegründet, um die Schwarze Hand zu bekämpfen. Das alles geschieht über die Frontlinien-Mechanik - wir verdienen Chaos-Punkte, stellen Squads zusammen und schicken sie in bestimmte Gebiete, um diese zu befreien.

Irgendwann öffnet sich das Spiel. Rodriquez versucht - gegen jeden Rat - die Basis von Espinosa alleine anzugreifen und scheitert. Aber die interessante Charakterentwicklung wird schnell wieder gestoppt, denn Ruckzuck erledigen wir das Regime wieder im Alleingang und lassen alles in die Luft fliegen, was rot lackiert ist.

Die Spielphysik lädt zu unterhaltsamen Spielereien ein. Es ist wirklich einfach immer was los. Ein weiteres wichtiges Spielzeug ist der Enterhaken. Wir können uns so nicht nur flink fortbewegen, sondern uns auch an andere Dinge hängen und so allerlei Unfug anstellen. Schnell lassen sich Ballons und Booster an Objekte heften, um sie so zum Schweben bringen und auf die Reise schicken. Das alles können wir in den Menüs anpassen und wir haben schnellen Zugang zu den Gadgets über das D-Pad.

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Eine wichtige Innovation ist das Wettersystem von Just Cause 4. Die Schwarze Hand kann mit Hilfe ihrer Technologie das Wetter beeinflussen und für ständige Stürme und Gewitter sorgen. Das klingt auf dem Papier ganz interessant. Aber im Spiel bedeutet es am Ende nur, dass in bestimmten Gebieten immer wieder Blitzeinschläge drohen. Spielerisch ist das kaum interessant, macht aber immerhin optisch einiges her. Es gibt auch einen riesigen Wirbelsturm, der für allerhand Quatsch eingesetzt werden kann.

Neben den Wetterelementen und der Hauptgeschichte ist die Missionsstruktur ziemlich uninspiriert und vieles wiederholt sich. Es gab ein paar hübsche Missionen mit Stunt-Sprüngen und einem Untergrundgefängnis, aber der Rest ist schnell vergessen - bis auf die eine öde Mission, in der wir einfach in einem Hubschrauber warten mussten, während die anderen Passagiere ihren Spaß hatten und losballern durften.

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