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Kritiken
Uncharted: Fight for Fortune

Uncharted: Fight for Fortune

Nathan Drake und seine Freunde sind zurück und das im portablen Format. Diesmal allerdings geht es nicht für ein großes Abenteuer rund um den Globus. Das hier ist das erste, rundenbasierte Uncharted-Kartenspiel.

Ein offenes Schlachtfeld - an jedem Ende hockt einer und beide schicken ihre Armeen gegeneinander in die Schlacht. Schüsse hallen durch die engen Straßen der Stadt und unsere Ohren fiepen noch von der Granate, die gerade erst explodiert ist. All das mag vielleicht nach einem ganz gewöhnlichen Deathmatch in Uncharted 3: Drake's Deception klingen, aber es handelt es tatsächlich um das rundenbasierte Kartenspiel Uncharted: Fight for Fortune.

Es ist ein Spiel, in dem Helden und Schurken aus Nathan Drakes Abenteuern um Ruhm und Ehre kämpfen. Verantwortlich für das Spiel ist Studio Bend, die bereits das erste Uncharted-Spiel auf der Playstation Vita gebaut haben. Zusammen mit One Loop Games haben sie ein Kartenspiel erschaffen, das sich sehr eng an dem bekannten, intensivem Action-Titel orientiert. Das allein ist schon eine Leistung, aber Uncharted: Fight for Fortune kann auch auf eigenen Beinen stehen. Allerdings etwas wackelig.

Vergessen wir also all die Rätsel und Geschicklichkeitsübungen, in diesem Titel geht es nur um eine Sache: blutige Feuergefechte. Während eines Matches sehen wir zwei Avatare auf jeweils einer Seite des Bildschirms. In der Mitte sind fünf Felder, auf denen wir die Karten ablegen. In einer Runde ziehen wir erst Karten und legen sie dann auf dem Spielfeld ab. Schlüsselkarten sind die so genannten Fraktionskarten. Diese bestehen aus Helden, Bösewichten und anderen finsteren Gestalten aus den vier Uncharted-Spielen. Wie in vielen Kartenspielen dieser Art ist jede einzigartig. Einige Charaktere sind stärker, andere können mehr Treffer einstecken und es gibt auch solche mit ganz besonderen Fähigkeiten.

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Uncharted: Fight for FortuneUncharted: Fight for Fortune
Ein Kartenspiel, das sich sehr eng an dem bekannten, intensivem Action-Titel orientiert.

Eine Runde beginnt immer damit, dass wir eine Fraktionskarte auf einen der fünf Stapel abwerfen. Wenn beide Spieler ihre Karten gelegt haben, beginnt der Kampf automatisch. Die Karte werden zum Sturm auf unseren Gegner genutzt, dienen aber auch als Schutz vor feindlichen Angriffen. Die Charaktere können nur in direkter Linie attackieren. Für ein Gefecht müssen sich also zwei Karten genau gegenüberliegen. Liegt keine Karte gegenüber der Fraktionskarte, hält die Figur auch nichts davon ab, direkt den gegnerischen Avatar anzugreifen. Das Spielchen geht dann so lange, bis der Avatar keine Lebenspunkte mehr hat.

Es gibt aber neben den Fraktionskarten weitere Typen. Nachdem wir einen Charakter aufgestellt haben, müssen wir auf Schatzjagd gehen, indem wir eine Schicksalskarte ziehen. Alle Schicksalskarten sind Artefakte mit unterschiedlichen Geldwerten. Diese lassen sich im eigenen Tresor platzieren, um in der nächsten Runde noch teurere Karten spielen zu können. Wir können die Schicksalskarte aber auch mit einer Fraktionskarte verbinden, damit der Charakter den Schatz mit in den Kampf nimmt. Das ist riskant, weil das Geld dann an den Gegner geht, wenn unser Charakter getötet wird. Auf der anderen Seite lassen sich damit aber höhere Belohnungen kassieren, wenn wir siegreich sind.

Uncharted: Fight for Fortune
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