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Kritiken
Starlink: Battle for Atlas

Starlink: Battle for Atlas

Ubisofts ambitioniertes Toys-to-Life-Spiel ist abgehoben. Wir sind an Bord gegangen, um die Abenteuer von Mason Rana und seiner Crew selbst zu erleben.

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Toys-to-Life ist tot. Disney Infinity, Lego Dimensions und sogar Skylanders - sie alle haben aufgehört Spiele und Figuren zu produzieren. Warum versucht es jetzt also Ubisoft? Haben sie vielleicht ein oder zwei Ase im Ärmel? Starlink: Battle for Atlas ist ein ambitioniertes Spiel - halb Shoot'em Up, halb Rollenspiel mit ausgeprägtem Fokus auf planetare Erkundung und einer tollen Story. Und ziemlich cooler Technik.

Starlink: Battle for AtlasStarlink: Battle for Atlas
Das Konzept mag gewagt klingen, aber es funktioniert, das wird schnell klar.

Der Wissenschaftler St. Grand hat eine Gruppe von Piloten zusammengetrommelt, die von Mason Rana angeführt wird. Mason ist der Erfinder der Starlink-Technik und St. Grand half ihm dabei, das Potential von Starlink mit Hilfe der außerirdischen Energiequelle Nova zu erreichen. Dadurch kann Starlink Objekte über riesige Distanzen transferieren und erlaubt es Piloten somit, Waffen und Schiffe mitten im Kampf zu wechseln. Wir wollen nicht zu viel von der Story verraten, aber wir finden uns schließlich im Atlas-System wieder - 431 Lichtjahre von der Erde entfernt - und kämpfen dort gegen Drax und dessen Forgotten Legion, die versuchen in den Besitz einer uralten Technologie der sogenannten Wardens zu gelangen und damit viel Unrecht anzurichten.

Alle Spielzeuge - von den Piloten bis zu den Raumschiffen (selbst die Waffen) - sind unglaublich hochwertig gestaltet. Wenn ihr gerade nicht spielt, sehen die Teile sicher auch im Sammlerregal schick aus. Statt eines Portals, auf dem die Spielzeuge platzieren werden, haben wir hier eine Art Zusatzhalterung am Controller.

Im Grundspiel ist besagter Commander Mason unser Pilot, die Switch-Version fährt derweil mit Fox McCloud aus der Star-Fox-Serie auf. Die Figuren kommen in den Aufsatz und die Karosserie des Schiffes wird darüber gestülpt. Danach wählen wir die Flügel aus, wobei das Grundspiel lediglich ein Set bereitstellt. Solltet ihr eure Sammlung erweitern, können sie ausgetauscht werden und die Werte eures Schiffes verändern. Zum Schluss kommen die so wichtigen Waffen. Man beginnt mit den zwei Hauptwaffen: Frost Barrage, eine Ladung vereister Raketen, und einen Flammenwerfer. Damit meistert ihr einen Großteil des Spiels, aber manche Aufgaben erfordern andere Elemente, wie etwa Kinetik, Schwerkraft und Stasis. Alle Flügel und Waffen haben die gleichen Verbindungen und können entsprechend leicht ausgetauscht werden. Ihr könnt sogar zusätzliche Schiffe oder Waffenpakete für euer Team kaufen und alle haben jeweils andere Attribute.

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Die Synchronisation ist okay, man muss den Charakteren ihre naiven Rollenspielchen einfach abkaufen.

Sobald das eigene Schiff zusammengebaut wurde, ist es auch für den Koopmodus freigeschaltet und ein zweiter Spieler kann euch mit seinem eigenen Schiff online oder lokal begleiten. Auch in Starlink sind die physikalischen Spielzeuge nichtzwingend erforderlich, um spielen zu können. Alle Teile lassen sich auch bequem digital erwerben und dürfen jederzeit austauscht werden. Das Atlas-System besteht aus drei Sektoren mit insgesamt sieben Planeten - wir starten im Handelssektor. Das Erkunden der Planeten wird zunehmend schwieriger und alle bieten eine Vielzahl von Geheimnissen und Stationen in denen wir unsere Ausrüstung aufwerten dürfen.

Die Weltraumkämpfe können ziemlich hektisch werden, aber die Steuerung funktioniert gut. Wir können gleichzeitig ausweichen und dabei Salven abfeuern oder mit waghalsigen Manövern coole Barrel-Rolls ausführen. Das sorgt für tolle Kämpfe, sowohl im Weltall als auch im Orbit der Planeten. Im HUD weisen Pfeile auf den nächsten Gegner hin und am Boden sowie in der Luft bekommen wir Tipps von unserer Crew bezüglich unserer Bewaffnung oder etwaigem Schaden am Schiff. Die Sprachausgabe ist gelungen und nie erzwungen, obwohl einige Figuren super klischeehaft sind. Grafisch ist das Spiel hübsch, die Schiffe und unsere Crew sehen dank des Cartoon-Looks toll aus.

Während unserer Erkundungstouren sind die Forgotten Legion und gesetzlose Banditen unsere Hauptgegner. Erobern wir ein Lager der Gesetzlosen sich ihre Siedlungen unserer Expedition an. Die Legion versucht derweil das System unter die Kontrolle von Drax zu bringen und wir finden sich deshalb nahezu überall. Auf der Oberfläche der Planeten patrouillieren außerdem noch die Primes - riesige, spinnenartige Legions mit starker Rüstung. Es wird aber nicht nur gekämpft, denn es warten eine Vielzahl Entdeckungen auf uns. Jeder Planet hat seine eigene Flora und Fauna, die gescannt oder gesammelt werden will. Auf den Planten stoßen wir auf Observatorien, Raffinerien, Fabriken und Waffenlager, in denen wir handeln können.

Wir schon erwähnt - Starlink: Battle for Atlas ist ein ambitioniertes Spiel und wir finden es funktioniert. Durch die zusätzlichen digitalen Inhalte ist es nicht zu teuer und die Größe des Spiels sorgt für langen Spielspaß. Die Spielzeuge sehen großartig aus und sind gut gemacht. Wir können uns also vorstellen, dass es einige Sets im Dezember unter den Tannenbaum schaffen werden. Der Start ist vielleicht ein wenig teuer, aber ihr bekommt dafür eine komplette Spielerfahrung und könnt mit zusätzlichen Einkäufen für mehr Wahlmöglichkeiten und Variationen sorgen - das ist aber nicht zwingend nötig, um hier Spaß zu haben.

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Die Raumkämpfe sind wirklich gut umgesetzt worden und machen Spaß.
09 Gamereactor Deutschland
9 / 10
+
Spielzeug wirkt hochwertig und fühlt sich gut an. Es gibt viel zu erkunden und zu tun. Genügend Spieltiefe, ausgefeilter Raumkampf, Star-Fox-Inhalte auf der Nintendo Switch sind super.
-
Recht teuer, Xbox-One- und PS4-Spieler werden vernachlässigt.
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