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Kritiken
Forgotton Anne

Forgotton Anne

Die Inspiration für dieses Abenteuer lieferten die Werke von Studio Ghibli - und Forgotton Anne ist vollgepackt mit Intrigen, Wundern und Schönheit.

  • Text: Sam Bishop
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Es sei euch verziehen wenn ihr noch nichts von ThroughLine Games Forgotton Anne gehört haben solltet (ja, das wird so geschrieben), denn so ging es uns auch, bis das Spiel bei uns eingetrudelte. Es wurde 2016 angekündigt und flog seitdem ziemlich unter dem Radar her - aber das sollte sich jetzt ändern, denn Forgotton Anne gehört zu den interessantesten Titeln, mit denen wir uns bis jetzt in diesem Jahr beschäftigt haben.

Stellt euch eine Welt vor, in der alle eure materiellen Güter, die ihr verliert oder wegwerft, in eine andere Welt transportiert werden, wo sie mit Hilfe der mysteriösen Substanz Anima zum Leben erweckt werden. Fortan leben sie dort in einer eigenen Gesellschaft, die von dem Menschen Master Bonku überwacht werden, der diese Welt erschuf.

In dieser fremden Welt spielen wir Anne, bekannt als The Enforcer, denn sie hilft Bonku bei der Aufsicht und der Einhaltung des Rechtswesens. Sie ist ebenfalls ein Mensch - einer von zweien an diesem Ort. Und "ihr" Spiel beginnt mit Berichten von den Rebellen Forgotlings (so werden die Objekte genannt), die versuchen, Bonkus Brücke zur realen Welt zu zerstören. Das soll alle Objekte zurück zu ihren Besitzern bringen und ihrer Existenz wieder Sinn verleihen.

Forgotton AnneForgotton Anne

Wir wachen also in Annes Schuhen auf, in ihrem Quartier in einem Turm, der über das gesamte Land wacht. Es ist eine schwerbewachte Festung. Bonku ist auch im Turm. Wir beginnen die Welt in klassischer 2D-Metroidvania-Ansicht zu erkunden. Das Tempo ist anfangs langsam und eine Welt entsteht vor unseren Augen, in der es mehr und mehr Dinge zu tun gibt.

Die Grundsteuerung besteht aus Laufen und Springen, aber wir tragen auch ein Werkzeug an unserem Handgelenk, mit dem wir Anima geben und erhalten können, wobei immer nur jeweils eine Ladung getragen werden kann. Um Anima von einem Gerät zum anderen zu transferieren, müssen wir sie erst von irgendwo herbekommen. Das geht auch mit den Forgotlings - wir können sie wiederbeleben oder „destillieren", was sie allerdings tötet.

Die Welt beeindruckt weil sie nicht nur nahtlos ineinander übergeht (ohne Ladezeiten) und es zwar immer nur einen Weg gibt, auf dem es weitergeht, aber man sich als Spieler nie eingeschränkt vorkommt. Der Fortschritt wirkt natürlich und subtile Hinweise leiten uns. Die Rätsel brauchen keine Ewigkeiten, sorgen aber für genug Abwechslung, um das Tempo sanft zu halten und uns davon abzuhalten blind loszustürmen. Es ist ein wenig überraschend, aber es gibt in Forgotton Anne weder Kämpfe noch Tod. Es gibt keine Lade- oder Game Over-Bildschirme, stattdessen erkunden wir die Welt mit unseren Flügeln, springen über Gebäude und gelangen an früher unerreichbare Orte.

Forgotton AnneForgotton Anne

Die Optik des Spiel sticht als erstes ins Auge und erinnert an die Perlen von Studio Ghibli, besonders beim Aussehen von Anne. Es ist kein Geheimnis, dass die Entwickler von dem japanischen Animationsstudio stark inspiriert wurden. Das Ganze wirkt allerdings ein wenig rauer, insbesondere bei den Forgotlings. Aber das Spiel ist wirklich wunderschön geworden.

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