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Razer Wolverine Ultimate

Wer hat nicht schon seinem Controller die Schuld am eigenen Versagen gegeben? Mit dem Wolverine Ultimate ist es nicht so liecht, die Verantwortung wegschieben.

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Letztes Jahr hatte Razer mit dem Wildcat sein Debüt bei den Xbox One-Controllern, jetzt kommt mit dem Razer Wolverine Ultimate der zweite Versuch, das ultimative Xbox One-Gamepad zu kreieren. Die Frage ist, hat das auch geklappt?

Der Wolverine wird in einer hochwertigen Schachtel mit dem nötigen Zubehör geliefert. Es gibt zwei zusätzliche Joysticks und ein traditionelleres D-Pad, wenn euch die einzelnen Knöpfe für die Richtungen nicht gefallen sollten. Der Controller selbst unterscheidet sich kaum von den anderen Xbox-Pads, abgesehen von dem kaum sichtbaren Razer-Logo und dem Panel, das Mikrofon und Kopfhörer mit dem Controller verbindet und mit dem wir gleichzeitig zwischen den unterschiedlichen Kalibrierungen wechseln.

Ins Auge sticht der Controller besonders durch Razers patentierte Chroma-Beleuchtung.

Sofort fällt auf wie gut der Wolverine in der Hand liegt. Die texturierten Grips sind wirklich angenehm, besonders wenn man in intensiven Momenten unter schwitzigen Händen leidet. Der Wolverine wiegt ungefähr so viel wie der normale Xbox One-Controller, ist aber zirka 100 Gramm leichter als sein echter Rivale, der Xbox One Elite-Controller. Ein leichteres Gewicht ist sicher nicht unbedingt ein Kaufgrund für ein solches Premium-Produkt, deshalb werfen wir nachfolgend einen Blick auf die Funktionalität und Features.

Denn davon gibt es einige: Neben dem keinen Panel vorne, finden sich auf der Rückseite zwei zusätzliche Bumper und zwei Knöpfe, die in der Voreinstellung die vorderen Tasten verdoppeln. Außerdem lässt sich hinten die Sensibilität der Sticks verändern und wir dürfen sämtliche Funktionen auch beliebig umprogrammieren - entweder direkt mit den Knöpfen auf dem Panel oder über die „Razer Synapse"-App.

Bei der Sensibilität der Analog-Sticks konnte ich keinen großen Unterschied feststellen, aber die Umstellung der Trigger lässt sich einfach mit den Schaltern auf der Rückseite anpassen. In einem hektischen Shooter sind schnelle Trigger sicher von Vorteil und auch die Stärke des Rumble-Features lässt sich auf diese Weise einstellen. Die normalen ABXY-Knöpfe sind ebenfalls sehr gut umgesetzt worden. Im Gegensatz zum regulären Xbox-Controller, bei dem sie sich ein wenig weich anfühlen, glänzt der Wolverine mit präzisen Klicks, fast wie die Tasten einer Maus.

Der Wolverine besitzt ein drei Meter langes, stoffummanteltes Kabel mit Stolperschutz.

Wenn ihr mit Headset spielt, könnt ihr die meisten Einstellungen leicht über das Panel ansteuern. Wie bei allen anderen Features, hat Razer versucht alles so schlicht wie möglich zu halten.

Etwas seltsam wirkt hingegen die Entscheidung, der beiden zusätzlichen Sticks. Die Standard-Sticks unterscheiden sich nur wenig von den konkaven Fassungen des regulären Controllers, haben aber besseren Grip. Die beiden zusätzlichen Sticks dagegen sind ein wenig seltsam, ich kann es wirklich nicht anders sagen. Es ist nichts falsch an ihnen, einer ist etwas länger und der andere ist konvex. Es ist eine persönliche Präferenz, aber ich mag zwei identische Sticks einfach lieber. Es fühlt sich für mich einfach seltsam an mit unterschiedlichen Sticks zu spielen.

Ins Auge sticht der Controller besonders durch Razers patentierte Chroma-Beleuchtung. Die kann natürlich auch über die Synapse-App gesteuert und vielfältig angepasst werden. Es gibt Wellen von Farben, pulsierende Effekte, die immer eintreten, wenn der Controller wackelt, und wer möchte lässt die Belichtung auf Eingaben reagieren. Man kann das Pad auch in schlichten Einzelfarben erstrahlen lassen und wem das alles zu viel ist, der schaltet das Feature einfach aus. Die Lichter beeinflussen natürlich nicht die Funktionalität, aber sind ein nettes Gimmick, um den Controller unserem persönlichen Geschmack anzupassen.

Im Gegensatz zum regulären Xbox-Controller, bei dem sie sich ein wenig weich anfühlen, glänzt der Wolverine mit präzisen Klicks, fast wie die Tasten einer Maus.

Und wie sieht es im Vergleich zu Microsofts Elite-Controller aus? Der Wolverine ist zum einen nicht kabellos, er besitzt ein drei Meter langes, stoffummanteltes Kabel mit Stolperschutz. Wie macht er sich also im Vergleich zum kabellosen Kontrahenten (besonders, da der nur zwei Drittel des Preises des Wolverines kostet)? Das hängt wohl nur vom Setup und der eigenen finanziellen Situation ab. In einem riesigen Wohnzimmer mit großen Abstand zum Fernseher ist der Wolverine wohl nicht erste Wahl. Aber wenn ihr nahe an der Konsole und dem TV sitzt, dann werdet ihr mit dem Schwanz des Wolverines sicher kein Problem haben und profitiert von der niedrigeren Latenz. Außerdem müsst ihr euch nicht um leeren Akkus während der Online-Duelle kümmern. Wenn euch ein Kabel nicht stört, gibt es keinen besseren Controller für eure Xbox One als den Wolverine.

09 Gamereactor Deutschland
9 / 10
+
Anpassbare Beleuchtung; hochwertige Aufmachung; Individualisierung von Tasten und Triggern.
-
Stolzer Preis; Kabellänge für gigantische Fernsehanlagen ungeeignet.
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