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Destiny 2

Destiny 2 - Eindrücke aus der Beta

Destiny ist zurück und in der aktuell laufenden Beta haben die Spieler einen Eindruck davon bekommen, was die Fortsetzung des Sci-Fi-Shooters für sie bereithält.

Nur wenige Minuten sind seit dem Intro von Destiny 2 vergangen und mir wird deutlich, dass sich die Prioritäten verschoben haben. Nicht dass der Start des ersten Spiels schwach gewesen wäre, aber das Sequel legt bei der Story schon ordentlich was vor. Die Kabel-Truppen landen massenhaft im Turm und die Welt, die wir so gut aus Bungies letztem Spiel kennen, wird plötzlich auf den Kopf gestellt.

Destiny 2Destiny 2

Ohne so viel zu verraten, deutet Bungie mit den Plot-Ansätzen aus der Eröffnungsmission schon einen epischen Showdown an, in dem wir mal wieder mit unserer favorisierten Klasse (in meinem Fall ein Hunter mit der goldenen Knarre) gegen die Invasoren antreten, die sich selbst die Rote Legion nennen. Das ist eine Elitetruppe der Kabale, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Dominus Ghaul und seine Gefolgsleute wüten in der Stadt und es gibt keinen Zweifel mehr: Die Menschheit steht am Abgrund.

Die Story ist der Mittelpunkt von Destiny 2 und Bungie führt den Geist des König der Besessenen-DLC fort, der einen Wendepunkt für das erste Spiel darstellte und das Grundspiel überarbeitete, sich stärker auf die Geschichte konzentrierte und so für mehr Persönlichkeit sorgte. Nach dem Spielen der Homecoming-Mission und den ersten Eindrücken von der Story, sind wir gespannt, auf welche Ebene Bungie das Ganze bringen wird.

Nach der erstaunlichen Einführung in die Kampagne wurden wir auf einen Strike geschickt. Ich habe mit einigen zufälligen Spielern gespielt und wir haben uns die einzige Koop-Mission - Die verdrehte Säule - vorgeknöpft und in vollem Tempo Vex und Kabel-Truppen wegeballert. Es gibt eine Sequenz mit Plattformen, ähnlich wie in Die Gläserne Kammer. Beim Bosskampf wird einem dann sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggezogen, nur um in eine neue Konfrontation zu stürzen, während wir den gigantischen Gesundheitsbalken bearbeiten und uns ganz nebenbei noch um kleinere Vex kümmern müssen.

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In dieser Mission und auch schon während der Eröffnungsmission hatte ich großen Spaß mit der Sunshot, einer legendären Pistole mit der unglaublich nützlichen passiven Fähigkeit, dass die damit getöteten Gegner explodieren - fantastisch für große Gruppen einfacher Feinde. Mit einem anderen meiner Favoriten habe ich weniger Zeit verbracht. Die Schrotflinte gilt jetzt als schwere Waffe. Bungie viel die Dinge etwas verändern, besonders im Mehrspielermodus, in dem man dann seltener nach einem Treffer umfallen wird.

Der Strike selbst ist in seiner Quintessenz Destiny. Die Spieler sollen sich zuhause fühlen und die Kampagnen-Mission bestätigt wie hart das Studio an der Geschichte arbeitet, die beim Vorgänger Schwächen hatte. In der Beta des ersten Spiels gab es eine offene Welt zu erkunden, diesmal läuft alles fokussierter ab und wenn man die Kampagnen- und die Koop-Mission abgeschlossen hat (so oft wie man will natürlich - das ist schließlich noch immer Destiny) kann man sich nur noch auf den Weg zum Schmelztiegel machen und sich mit menschlichen Gegnern messen.

Es wird auf zwei Karten in zwei Modi gespielt. Countdown ist der neue Modus, der rundenbasiert gespielt wird und die Teams abwechselnd zwei Ziele angreifen, dort eine Sprengladung legen und dann für kurze Zeit verteidigen müssen. Die Teams greifen abwechselnd an oder verteidigen und jeder Spieler hat ein Leben (es gibt jedoch limitierte Wiederbelebungsmöglichkeiten). Das sorgt für intensive Momente, denn die Action findet in Midtown auf der Erde statt. Es ist die größere der beiden Karten mit zwei verbundenen Straßen, die durch begehbare Gebäude getrennt werden.

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Der andere Modus ist traditioneller. Der neue Kontrolle-Modus ist dem alten recht ähnlich, bietet jedoch subtile Unterschiede. Jede Teambasis ist schon eingenommen, dadurch kommt der Kontakt mit dem Feinden etwas früher zustande und das Einnehmen dauert genauso lang, egal wie viele Spieler daran beteiligt sind. Die neue Karte, die die Rückkehr des Modus zeigen soll, heißt Endless Vale, befindet sich auf Nessus und bietet verdrehte Korridore und abgegrenzte Räume, die einem sofort bekannt vorkommen.

Die Beta von Destiny 2 beeindruckt. Bungie wollte das Rad nicht neu erfinden und hat stattdessen auf dem aufgebaut, was sie mit König der Besessenen richtig gemacht haben. Die Eröffnungsmission macht auf jeden Fall Lust auf mehr und der Strike war diese typische Koop-Mission, die spitze aussieht und sich großartig anfühlt. Das einzige Fragezeichen ist die Größe des Sequels und was es für Guardian-Veteranen bereithalten wird. Um das zu erfahren müssen wir uns noch bis zum 6. September gedulden, dann wird Destiny 2 für PS4 und Xbox One erscheinen (PC folgt am 24. Oktober).