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Super Mario Odyssey

Super Mario Odyssey

Setz deinen Hut auf, richte den Schnurrbart und packe deine Sachen. Der italienische Klempner macht sich bereit, um auf sein größtes Abenteuer zu gehen.

  • Text: Matthias Holmberg

Bowser scheint nichts Gutes im Schilde zu führen, wer hätte das gedacht? Nachdem er Prinzessin Peach zum zweihundertelften Mal (wir haben nachgezählt) gekidnappt hat, ist er aus dem Pilzkönigreich geflohen und will sie auf der anderen Seite der Welt heiraten. Packt eure Sachen, der berühmte Klempner macht sich auf eine unvergleiche Reise, um seine Hoheit zu retten. In Super Mario Odyssey dreht sich alles um diese besondere Erfahrung und das Spiel kehrt zu dem offenen Gameplay von Super Mario 64 zurück, bei dem es viele eigene Spielwelten zu entdecken geben wird.

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Sechs dieser Schauplätze wurden uns bereits vorgeführt, das bunte und gemütliche Luncheon-Königreich, oder das prähistorische Cascade-Areal. Alle sind vollgestopft mit einzigartigen Charakteren, Gegnern, Nebenquests und Mini-Spielen. Ich durfte Tostarena erkunden, eine kleine Wüstenstadt die von Skeletten bewohnt wird. Obwohl die Karte die nächste wichtige Aufgabe anzeigt, habe ich zuerst eigene Erkundungstouren geplant und bin springend, hüpfend oder rollend auf der Suche nach versteckten Extras gegangen. Gespräche mit anderen Leuten und die Aussicht helfen dem Gefühl von Freiheit.

Ich bin auch durch die Straßen von New Donk City geschlendert, einer Welt voller Menschen, die unserer nicht unähnlich ist. Es hat sich seltsam angefühlt mit Leuten zu interagieren, die zweimal so groß sind wie Mario, aber wie schon in der Wüstenstadt machen auch in New Donk City die Ausflüge in die nähere Umgebung einen Heidenspaß. Taxis düsen durch die Straßen auf denen Mario umherspringt, Vespas warten darauf, dass wir mit ihnen eine Spritztour unternehmen und die Straßenlaternen reagieren wie Münzblöcke, wenn Mario dagegen hüpft. Es gibt unzählige Anspielungen auf andere Nintendo-Spiele, beispielsweise die Straßennamen Cranky Avenue und Dixie Street. Fast könnte man meinen, dass die Entwicklerwährend der Namensgebung im Hintergrund mit dem originalen Donkey Kong-Arcade-Spiel beschäftigt waren.

Ich habe einige der roten Stahlträger gesehen, über die Mario in den Achtzigern klettern musste, um seine Freundin Pauline aus den Fängen des Gorillas zu retten. Pauline ist jetzt die Bürgermeisterin von NDC, das freut mich sehr für sie! Gottseidank haben sich die beiden damals scheinbar einvernehmlich getrennt und ihr Verhältnis ist entspannt. Pauline bittet unseren Helden eine Jazzband für das große Stadtfest zusammenzusuchen - das ist unsere Hauptaufgabe in der Demo. Als alle Musiker beisammen sind kommt es zu eine großartigen Performance mit der Sängerin, aber New Donk City hat noch mehr zu bieten.

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Die neue städtische Umgebung ist sehr groß, besonders wenn man bedenkt, dass es sich um einen einzigen Level in einem Mario-Spiel handelt. Das Suchen von grünen Röhren und Teleportationsmöglichkeiten führt Mario in abgegrenzte Gebiete, in denen das klassische Gehüpfe und in Kombination mit Kämpfen im Vordergrund stehen. Dreifachsprünge, Wandsprünge, Rollen und nach Vorsprüngen greifen - das muss Mario beherrschen, um an die Power Moons zu gelangen (vergleichbar mit den Sternen früherer Titel). Sie werden nicht benötigt, um das Spiel abzuschließen, aber sie treiben Marios Odyssey an; ein riesiges Raumschiff, mit dem wir zwischen den Königreichen hin und her reisen.

Im Schiff wartet eine Garderobe mit klassischen und absurden Outfits auf Mario. Das wäre zum Beispiel das Kochkostüm aus Yoshi's Cookie von 1993. Ich habe ihm einen Nadelstreifenanzug gekauft und der Klempner machte darin eine gute Figur, während er in der Wüste auf Münzjagd ging. Mario geht nicht alleine auf die große Reise, ein neuer Charakter mit dem Namen Cappy begleitet ihn. Im Spiel übernimmt er die Form von Marios Hut und mit dem rechten Joy-Con werfen wir ihn umher. Cappy wirbelt Gegner oder Münzen auf, und wir lösen mit beiden Controllern seinen Spezialangriff aus. Die Switch(-Bewegungs-)Steuerung funktioniert einwandfrei, sie ist einfach genug gehalten, um nicht wie ein Gimmick zu wirken, und macht tatsächlich mehr Spaß, als simples Knöpfchendrücken. Natürlich dürfen Spieler, die die klassische Steuerung bevorzugen, auch darauf verzichten.

Cappys bedeutendste Fähigkeit ist es, andere Charaktere zu übernehmen, unabhängig ob Freund oder Feind. Wolltet ihr schon immer mal einen Gumba mit roter Mütze und Schnurrbart sehen? Solche Dinge sind in Super Mario Odyssey möglich. In der Demo übernahm ich die Rolle einiger Fußgänger in NDC und jagte mit Kugelwilli Dinge in die Luft. Alle Kreaturen haben eigene Fähigkeiten und im neusten Trailer sehen wir Mario, wie er einen T-Rex kontrolliert. Cappy ist ein schöner Neuzugang und erlaubt außerdem lokalen Koop. Drück einem Freund einen der Joy-Cons in die Hand und los geht's.

Ob Cappys coole Fähigkeiten oder die neuen Königreiche, in Super Mario Odyssey scheinen noch etliche Überraschungen zu stecken. In einer Sequenz reist Mario durch eine Röhre in ein Gebiet, in dem alles aus 8-Bit Pixeln besteht. Auch wenn die gesamte Umgebung klar vom original Super Mario Bros. inspiriert ist, er trug immer noch den Nadelstreifenanzug, den ich ihn auf der Odyssey verpasst habe. Das spaßige und fantasievolle Gameplay hat jeden bei Gamereactor begeistert. Wir können den 27. Oktober kaum noch abwarten.

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