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Days Gone

Days Gone

Wir sind schon durch viele postapokalyptische Welten gewandelt, doch Days Gone wirft einige neue Sachen auf den Tisch.


Als Sony zum ersten Mal Days Gone vorführte, war die Welt begeistert und die unglaubliche Menge an Zombies - die hier Freakers genannt werden - war wirkte furchteinflößend. Das Spiel schien nach einer Mischung aus The Last of Us und Rise of the Tomb Raider, doch in diesem Jahr wurde ein neuer Teil des Spiels gezeigt. Wir haben weitere Details über die Spielmechaniken erhalten, gesehen, wie wir uns durch die Welt bewegen und wie man lange genug am Leben bleibt, um einen weiteren Sonnenaufgang zu erleben. Wir durften die brandneue Demo anspielen (was im Grunde genommen der E3-Präsentation entsprach) und einen Blick darauf werfen, welche Überraschungen der mittlere Westen der USA für uns bereithält.

Days GoneDays Gone

Momentan ist noch unklar, was in Days Gone vor sich geht. Auf den ersten Blick wirkt es wie die typische Apokalypse, bei der irgendetwas schief gegangen ist und die Überlebenden sämtliche Konventionen hinter sich lassen, um nur noch weiter am Leben zu bleiben. Wie in einem solchen Szenario üblich, kommen die Glücklichen nicht besonders gut miteinander klar, deshalb kämpfen wir gegen Menschen und Freakers (und manchmal sogar gleichzeitig).

Die Demo war fast identisch mit der Präsentation, aus der Pressekonferenz, doch es gab einige Ausnahmen. Die Entwickler wollten unbedingt die Dynamik der Welt zeigen, also bekamen wir anderes Wetter und eine andere Tageszeit. Satt klarem Himmel, bekamen wir heftigen Schnee und es war schon später am Tag. Dadurch veränderte sich die Anzahl der Freaker da draußen, aber auch wie schnell wir von Menschen entdeckt werden. Bei schlechtem Wetter kann man auch mehr Geräusche machen, ohne aufzufallen.

Ein Typ mit dem Namen Manny wurde gekidnappt und kurz darauf macht sich unser Protagonist Deacon St. John mit seinem Motorrad auf die Suche. Days Gone hat viele Survival-Mechaniken, das Motorad etwa braucht Sprit und den gibt es nicht überall. Die Maschine kann auch durch unseren Fahrstil beschädigt und anschließend aufwendig repariert werden. Man muss seine Route also vorsichtig planen, denn raues Gelände tut unserer Maschine nicht gut.

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Nach kurzer Fahrt gelange ich in ein gegnerisches Lager voller Fallen. Ein kurzer Blick durch das Fernglas und mir wird klar, dass ich in der Unterzahl bin. Ich lege einen Bärenfalle ins hohe Gras und locke einen Feind mit einem Steinwurf an. Als die Falle das Bein verletzt, konzentriert sich die Aufmerksamkeit des Lagers auf diesen Ort und verschafft mir eine schöne Gelegenheit, ins Lager zu schleichen und einen Hinterhalt vorzubereiten.

Man kann in Days Gone auf unterschiedliche Art und Weise kämpfen und muss dabei einiges im Auge behalten. Nahkampfwaffen haben eine begrenzte Haltbarkeit - ganz wie in The Last of Us und wenn man irgendwas wirklich Gutes findet, will man es nicht unbedingt an Standard-Gegnern verschwenden. Natürlich stehen uns auch Knarren und eine Armbrust zur Verfügung, um Gegner aus der Distanz auszuschalten. Die Armbrust ist zwar treffsicher, aber langsam und die Munition ist knapp. Es gibt ein Crafting-System, mit dem man auch Munition herstellen kann, aber wie genau das funktionieren wird, ist noch unklar. Sogar das Motorrad kann gepimpt werden und ist ein mobiler Stauraum für Waffen, damit wir sie zwischen den Missionen wechseln dürfen.

Days Gone ist riesiges Spiel mit vielen offenen und großen Umgebungen, die wir erforschen können. Es wird Nebenmissionen geben und vermutlich auch allerhand Geheimnisse. Das Wetter ist dynamisch, was hilfreich sein kann oder uns das Leben erschwert und es gibt einen Tag und Nacht-Zyklus. Alle diese Aspekte müssen bedacht werden, denn sowohl die menschlichen als auch die Freaker-Gegner verändern ihr Verhalten entsprechend. Es wird sogar Freaker-Tiere geben, was aufmerksame Zuschauer bereits am Ende der Gameplay-Präsentation gesehen haben. Days Gone ist technisch sehr beeindruckend. Die offene Welt ist sehr detailreich, das Wasser und die Bäume im Wind sehen einfach toll aus. Die Wettereffekte sind schick, nicht nur wenn Regen oder Schneeflocken über den Bildschirm ziehen. Wenn die Survival-Elemente und die Story gut verwoben werden, wartet 2018 ein wirklich schönes Spiel auf uns. Bis dahin bleibt uns nichts weiter übrig, als uns die Präsentation immer wieder anzusehen und zu warten.

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