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Call of Duty: WWII

Call of Duty: WWII

Wir haben das neue Call of Duty live und in Aktion gesehen.

  • Text: Andreas J. Leth-Sørensen

Die legendäre Call Of Duty-Reihe bot Spielern schon immer die Möglichkeit, verschiedenste Konflikte auf dieser Welt nachzuerleben. Ob nun die Dschungel Vietnams in Black Ops, die Konflikte im mittleren Osten in Modern Warfare oder Infinite Warfare, mit dem Spiel haben wir die Erdatmosphäre verlassen und die Unendlichkeit entdeckt. Call of Duty hat sich schon immer mit Schlachtfeldern aus unterschiedlichen Zeiten beschäftigt - egal ob historisch oder frei erfunden. Ich bin deshalb frohen Mutes nach London gereist, um mir den neusten Teil der größten Videospielreihe der Welt anzusehen. Einen Teil der wichtig für das Vorankommen der Reihe ist, ein Teil, der dem Franchise auch eine Frischzellenkur verpassen muss.

Call of Duty: WWIICall of Duty: WWII

Bei den Langzeitfans leuchteten die Augen, als auf der Presseveranstaltung endlich bestätigt wurde, das Call of Duty wider auf die schmutzigen Schlachtfelder des zweiten Weltkriegs zurückkehrt. Das Franchise dreht die Uhr zurück und verbindet sich wieder mit seinen Wurzeln, die es zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Ihr wisst vielleicht, dass sich bei der Reihe drei Studios abwechseln. Dieses Jahr ist Sledgehammer Games an der Reihe und der Director und Gründer des Studios, Michael Gendrey, hatte sich noch nicht mal vorgestellt, als er schon voller Begeisterung über das Spiel sprach und davon, wie sehr sie nach Call of Duty: Modern Warfare 3 wieder zurück zum zweiten Weltkrieg wollten. Die Botschaft war klar: Es wird Zeit, Call of Duty wider zu altem Glanz zu führen.

Sledgehammer zeigte einen Trailer, zwei Gameplay- und ein Making-of-Video. Die Entwickler sind ohne Zweifel zuversichtlich und wollten unbedingt ihren Enthusiasmus mit der Presse teilen. Der Trailer zeigte verschiedene Schlachten in Europa und konzentrierte sich auf ein amerikanisches Squad, und wie sich die Beziehungen durch die Konflikte und Szenarios untereinander entwickeln werden. Das ging über intensive Wald-Bombardierungen über, zu einem kleinen französischen Dörfern und natürlich auch der wichtigen Landung der Alliierten in der Normandie. Der kurze, cineastische Blick vermittelte einen ersten Eindruck davon, was wir von Call of Duty: WWII erwarten können und es sorgte für eine Stimmung, die Wunder wirkte.

Nach dem Trailer setzte Condrey die Präsentation fort und sprach ein wenig über die Story des Spiels. Wir Spieler übernehmen die Rolle eines amerikanischen Soldaten und befreien Europa. Condrey betonte wie wichtig es sei, alle Seiten des Krieges zu zeigen und das Squad wird deshalb sowohl auf den französischen Widerstand, sowie auf die deutschen Truppen treffen. Es wird viel Abwechslung geben und alles wurde von Sledgehammer genauestens geplant. Sie wollen uns Spielern noch mal einen der größten Konflikte der modernen Vergangenheit zeigen und das mit breiten Pinselstrichen.

Dann wurde das erste Gameplay selbst gezeigt. Das Intro zeigte die Kämpfe um Hürtgen an der Grenze zwischen Belgien und Deutschland. Die Gruppendynamik wurde ein wenig vorgestellt, bevor es in die Schlacht ging. Das dynamische Wetter, die Soundeffekte und die Vegetation waren großartig. Jedes kleine Detail hatte eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Realität. Grafisch ist Call of Duty endlich wirklich in der nächsten Generation angekommen und ein echter Anwärter für eines der hübschesten Spiele aktuell.

Call of Duty: WWIICall of Duty: WWII
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