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Vorschau

Tekken 7

Wir haben das Kampfspiel ein paar Runden ausgetestet und sind sehr angetan vom aktuellen Stand der Entwicklung.

Wir haben das ehrwürdige Kampfspiel Tekken 7 ein paar Runden angespielt neulich in London. Das Game soll im Juni 2017 erscheinen. Zunächst waren da mal ein paar neue Kämpfer, die wir antesten durften. Master Raven spielt sich erwartungsgemäß ähnlich wie Raven. Sie ist sehr agil und ihre schnellen Bewegungen können sehr zerstörerisch eingesetzt werden. Zudem ist ihr Schwert sehr nützlich, wenn man mit ihr umzugehen weiß. 

Der nächste ist Shaheen, der wohl am wenigsten interessanteste der neuen Kämpfer. Sein Kampfstil hat nicht besonders viel Flair, er ist aber trotzdem sehr mächtig und seinen Kommentaren zufolge eher stoisch und kein großer Fan von Gewalt - ein netter Kontrast zu den eher übertriebenen Tekken-Persönlichkeiten. Ein nettes Detail ist sein Kopfschmuck, der bei genug Kopfschaden auf den Boden fällt und dort liegenbleibt.


Und ich durfte noch als der riesige Gigas antreten, der einen komplett anderen Spielstil erfordert. Hier geht es um Kraft, das sieht man schon an seiner Größe. Und obwohl seine Angriffe viel langsamer sind und ziemlich einfach erraten werden können - wenn man ihn richtig einsetzt, kann man mit Gigas eine Menge Unheil anrichten. Er ist auch gut, um Druck auszuüben und Spieler an der Wand zu überwältigen (ein bisschen so ähnlich wie Jack).



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Fans dürften schon von den neuen Gameplay-Mechaniken wie Rage Art und Rage Drive gehört haben.

Der letzte neue Kämpfer ist natürlich Akuma - die Schlagzeile. Es ist schön, wie Merkmale aus Street Fighter auf Tekken übertragen wurden. Nicht nur seine Angriffe oder die kleinen Flammen bei den Schlägen - seine Street Fighter-Geschichte ist gut zu sehen und wurde schön in den Stil von Tekken 7 übertragen. Man hat nie den Eindruck, er wäre am falschen Ort. Er ist auch im Kampf sehr mächtig und kann viele der klassischen Moves wie etwa den legendären Hadoken einsetzen.



Die Ladezeiten sind dagegen ein wenig lang und haben sich seit meiner letzten Spiel-Session scheinbar nicht verbessert. Jeder Ladebildschirm dauert ungefähr 30 Sekunden an und lässt die Framerate sinken. Nicht allzu schlimm, aber es fällt schon auf und könnte im fertigen Spiel für Frust sorgen. Aber genau diese Dinge werden üblicherweise gegen Ende der Entwicklung noch optimiert.



Fans dürften schon von den neuen Gameplay-Mechaniken wie Rage Art und Rage Drive gehört haben. Rage Art kann sehr erfolgreich eingesetzt werden, wenn man kurz vor der Niederlage steht. Wenn man rot glüht, weil man nur noch wenig Gesundheit hat, kann man Rage Art aktivieren und zerstörerische und effektreiche Angriffe auf den Gegner loslassen. Das ist aber auch mit Risiko verbunden, denn man kann dem Angriff ausweichen oder ihn blocken - das Timing ist also trotzdem wichtig. Es ist also keine Abkürzung zum Sieg, aber es gibt den Spielern eine Überlebenschance um zurückzuschlagen.



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Optisch beeindruckt Tekken 7 auf den ersten und zweiten Blick sehr.
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Rage Drive ist die Alternative, wenn man lieber eine Reihe kräftiger Angriffe ausführen möchte, statt einem richtig großen mit Rage Art. Mit Rage Drive färbt sich die Spielfigur blau und die Angriffe verursachen mehr Schaden, es gibt also einige Optionen für die Kämpfer, die gerade einiges einstecken müssen.



Optisch beeindruckt Tekken 7 auf den ersten und zweiten Blick sehr. Seit dem letzten Spiel Tekken Tag Tournament (oder noch weiter zurück, wenn man an Tekken 6 denkt) - haben sich die Spiele optisch doch sehr weiterentwickelt und dies ist das erste Tekken auf der neuen Konsolengeneration. Es ist offensichtlich viel Arbeit in Tekken 7 geflossen und das sieht man gut an den Kämpfern, aber besonders schön auch an den Umgebungen. Eine Arena ist von Bäumen und Ästen umgeben, mit wirklich schönen Details. Die Umgebungen und Arenen von Tekken waren schon immer bombastisch - und jetzt hat Bandai Namco die Gelegenheit genutzt, um noch mal eine Schippe draufzulegen.





Die Performance ist abgesehen von den Ladezeit gut, auch wenn es ein paar Clippings gibt, insbesondere bei den Outfits der Kämpfer. Shaheens Kopfschmuck hing manchmal in seiner Schulter und verschwand im Schnee. Ds sind aber Kleinigkeiten. 

Insgesamt dominiert viel Grund zur Freude, Bandai Namco scheint mit dem Fortschritt des Spiels offensichtlich sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass sie über zwanzig Kämpfer und eine Handvoll Arenen auf dem Event gezeigt haben und die alle wirklich beeindruckend waren. Ich bin gespannt, was bis Juni noch dazu kommt, denn es scheint ein eher fettes Spiel zu werden.

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