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DISHONORED: DIE MASKE DES ZORNS

Das Spiel entführt uns in ein neo-viktorianisches Parallel-Universum. In der Rolle von Corvo Atano, dem legendären Leibwächter der Regentin, geraten wir in einen Strudel aus Intrigen. Als die Königin einem Attentat zum Opfer fällt und in den Armen von Corvo stirbt, wird dieser des Mordes beschuldigt und muss untertauchen. Aus den Schatten der Stadt Dunwall sinnt Corvo nach Rache. Er versucht, der Verschwörung auf den Grund zu gehen, die dem Land ein totalitäres Regime aufgezwungen hat.


Ein Highlight von Dishonored: Die Maske des Zorns ist eindeutig das Steampunk-Universum von Dunwall City. Die Stadt erinnert an ein London zur Jahrhundertwende aus der Feder von Jules Verne. Die Architektur und die Kostüme entsprechen dem Ende des 19. Jahrhunderts, aber die Technologien entstammen einer Parallel-Welt, in der auch jederzeit die Nautilus auftauchen könnte. In Dunwall dient Wal-Öl als Energiequelle und im Hafen entdecken wir riesige, hölzerne Schiffe, die bizarrer nicht sein könnten. Auf Deck sind gigantische Wale aufgehängt, die zur Verarbeitung in den Hafen gebracht wurden.

Der Eingang zur Stadt ist ein beeindruckender Fahrstuhl, der nach dem Prinzip einer Schiffsschleuse funktioniert. Um die Plattform nach oben zu bewegen, schießen endlose Wassermassen in den Schacht. Die Welt von Dishonored hat Victor Antonov entworfen, der auch die legendäre City 17 von Half-Life 2 kreiert hat. Dunwall ist in jedem Fall ein sehr interessanter Ort, in dem es viel zu entdecken gibt und der einen fantastischen Hintergrund für Corvos Abenteuer bietet.

In Dishonored: Die Maske des Zorns spielen wir lineare Sektionen in klassischer Egoperspektive - aber ähnlich wie bei Hitman: Absolution mit einem entscheidenden Twist. Die zahllosen Lösungsmöglichkeiten für die einzelnen Abschnitte servieren uns eine ziemlich einzigartige Spielerfahrung. Hier wird das Spiel zu einem wahren Sandkasten, in dem wir unser Phantasie freien Lauf lassen dürfen. Verstecken, Klettern, Fangen und Killen - ein wahrer Spielplatz für Erwachsene.

Dishonored: Die Maske des ZornsDishonored: Die Maske des Zorns
Corvo beherrscht ein beeindruckendes Arsenal an Waffen und Fähigkeiten.

Corvo beherrscht ein beeindruckendes Arsenal an Waffen. Ob einhändige Armbrust, Duellpistole, Minen oder Haftgranaten - der Held stellt sich problemlos auch einer größeren Zahl an Feinden. Zusätzlich hält er in der rechten Hand stets ein entweder sehr großes Messer oder eben ein besonders kleines Schwert. Das dürfte den Schergen des Regenten, die damit Bekanntschaft machen, relativ egal sein. In den meisten Fällen dürften sie gar nicht mitbekommen, wie ihnen geschieht

Im Laufe des Spiels eignet sich Corvo eine Reihe von übernatürlichen Fähigkeiten an, die im Umgang mit den unterschiedlichen Szenarien nahezu unendliche Möglichkeiten verschaffen. Der agile Ex-Leibwächter klettert gerne in der Welt rum und wird dabei von der Blink-Fähigkeit unterstützt, die ihn über kurze Distanzen teleportieren lässt und bestens dazu geeignet ist, die Wachen auszutricksen oder höhere Ebenen zu erklimmen.

Unser Held kann auch für kurze Zeit den Geist von lebenden Wesen kontrollieren und so allerlei Schabernack treiben. Ob man nun Passagen unbemerkt begehen will oder nur einen Wachposten in den Selbstmord schicken möchte - die Fähigkeit regt zu interessanten Experimenten an. Die in Videospielen so beliebte Spezialsicht, bei der Gegner auch durch Wände sichtbar werden, darf natürlich auch nicht fehlen. Aber all diese Fähigkeiten haben ihren Preis in Form von Mana, die nicht unbegrenzt zur Verfügung steht und zudem halten die einzelnen Fähigkeiten auch nicht ewig an.

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