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Digitale Spiele drücken physische Verkäufe in den USA nach unten

Sind physische Spieldisks bereits ein Relikt der Vergangenheit?

Wie der neueste Bericht der Entertainment Software Association (kurz ESA) zeigt, sind digital verkaufte Spiele, DLCs, mobile und Social Media-Games in den Vereinigten Staaten stärker als je zuvor vertreten. 2016 haben Videospiele in Nordamerika ein Gesamtbetrag von 28,3 Milliarden Euro erwirtschaftet (Hard- und Software-Verkäufe zusammengerechnet) und drei Viertel (74 Prozent um genau zu sein) der Software-Sparte fallen dabei auf digitale Käufe zurück.

Das sind beeindruckende Ergebnisse, doch wir möchten anmerken, welche Aspekte einen Einfluss auf das Ergebnis ausgewirkt haben könnten. Zu allererst wurden "nur" 4000 amerikanische Haushalte befragt. Natürlich sind die Hochrechnungen in der Regel sehr präzise, doch das Endergebnis kann sich letztlich davon unterscheiden. Zweitens: Der mobile Markt und PC-Spiele laufen fast ausschließlich digital ab, was einen großen Einfluss auf diese Statistik hat. Zudem ist der Fokus der Publisher auf DLC-Erweiterungen und Mikrotransaktionen ebenfalls ein Fakt, der in diese Umfrage hineinspielt. Hier aber noch einige Dinge, die wir besonders interessant finden:

• Das Durchschnittsalter der spielenden Bevölkerung in den USA liegt bei 35 Jahren.
• Es spielen mehr Frauen über 18 Jahren, als Männern unter 18.
• Über 90% der Käufer eines Virtual Reality-Headsets sind zufrieden mit ihrem Kauf.

Welche anderen Details findet ihr interessant und glaubt ihr, der digitale Trend wird sich fortsetzen?

Quelle: Gamesindustry