Tim Schafer warnt große Publisher
Umgang mit den Spielern muss sich ändern
Die Plattform Kickstarter eröffnete in der letzten Zeit immer mehr kleinen Entwicklern die Möglichkeit, eigene Projekte mit Hilfe der Spenden von Spielern und Interessierten zu verwirklichen. Welche Auswirkungen das auf die großen Publisher in der Spiele-Industrie haben könnte, formulierten Tim Schafer und Ron Gilbert von Double Fine jetzt in einem Interview mit Gamefront. Demnach müssen die Publisher für eine engere Verbindung mit den Spielern sorgen und sich einer Niedrigpreis-Politik nicht kategorisch verschließen.
"Ich denke die Publisher müssen die Art und Weise verändern, wie sie mit den Spielern interagieren, weil sich die Welt verändert und kleine Entwickler haben diese persönliche Beziehung zu ihren Fans und Leuten, die ihre Titel spielen. Ich denke die wirklich großen Publisher müssen das beachten, sonst werden sie diese ganze Revolution verpassen, die gerade stattfindet", erklärt Gilbert.
Geht es nach Tim Schafer, muss diese Veränderung so schnell wie möglich vorgenommen werden. "Ich bin ein bisschen besorgt um sie, aber ich sehe eine große Gegenwehr gegen dieses 'Das ist die Sache von anderen - Wir wollen im Kampf um den niedrigsten Preis nicht mitmachen'-Prinzip. Ich denke, sie werden in Zukunft eine Abwanderung der Entwickler und Fans zu offeneren Umwelten bemerken, da bin ich sicher."













































