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NEWS

Viele neue Infos zu Diablo 3

Jay Wilson plaudert auf der Gamescom

Jay Wilson, Game Director von Diablo III, gab auf der Gamescom einige neue Informationen bekannt. Die größte Neuerung sind die sogenannten Artisans. Das sind Handwerker, die an den Charakter gebunden sind und bestimmte Fertigkeiten mit sich bringen und einen unterstützen. Ein neues Craft-System ist geboren.

Die Intention das Craft-Systems auf diese nicht spielbaren Charaktere zu übertragen, begründet Jay Wilson damit, dass man den Spieler nicht an Städte binden möchte. Es ginge schließlich um Action. Um die Artisans freizuschalten, müssen Quests bewältigt werden, in denen es darum geht, ihnen zu helfen. Drei Typen gibt es, Schmied, Mystiker und Juwelier, und von jedem kann man nur einen Charakter haben.

Der Schmied kann beispielsweise Gegenstände herstellen, Waffen und Rüstungen reparieren wie auch sockeln, er trainiert uns und steht für Small Talk zur Verfügung. Außerdem können Items zerlegt werden und damit Rohstoffe für neue Gegenstände erlangt werden. Und das eben auch von unterwegs, weil die Handwerker immer zu einem bestimmten Punkt in jedes Gebiet mitreisen. Damit soll das Interesse größer werden, auch schwache Gegenstände einzusammeln. Außerdem kommt es jetzt öfter zu der Frage: Gegenstand verkaufen, ihn zerlegen oder ihn doch für sich selbst nutzen? Vielleicht kann ihn ja auch ein anderer der eigenen Charaktere gebrauchen. Ein System, was einen Übergang von einem auf den anderen möglich macht, ist jedenfalls angedacht.

Der Juwelier übrigens kann Items verbessern und sie entsockeln. In Diablo II war es noch ein Problem, weil man viele Edelsteine nicht nutzte, weil sie dann verbraucht waren. Jetzt kann man einen guten Stein einfach wieder von der Waffe oder der Rüstung lösen. Übrigens haben Edelsteine vierzehn Stufen. Man kann sich denken, dass die letzte Stufe unfassbar selten ist. Der Mystiker kann unter anderem Gegenstände identifizieren und Waffen wie Rüstungen verzaubern wie entzaubern. Aber nur eine Verzauberung pro Gegenstand ist möglich. Dafür ist es inzwischen möglich, Gegenstände zu sockeln und zu verzaubern.

Die Artisans haben ein eigenes System zum Aufleveln. Sie brauchen bestimmte Stufen, um bestimmte Gegenstände mit bestimmter Qualität fertigen zu können. Der Grund, warum jeder Charakter, seine eigenen hat, hängt damit zusammen, erklärt Jay Wilson, dass es Diablo III zwar kooperativ gespielt wird, aber es trotzdem wenige Allianzen gibt.

Auf den Stil von Diablo III wurde Jay Wilson übrigens auch angesprochen. Das Internet sei kein Ort, in dem alles positiv gesehen wird. Aber es gäbe überwiegend positives Feedback und das sei es doch, was zählt. Und auf die Frage, wann denn Diablo III endlich zu einem Ende kommt und welchen Arbeitsstand man erreicht habe, sagte Wilson nur, dass man nicht sagen kann, dass alle Charaktere fertig sind und so weiter. Ihre Spiele würden wachsen, es sei ein Prozess. Viele Spiele haben eine Roadmap, bei ihnen ist alles eins.

Was wohl mit einem weinenden Auge gesehen wird, ist die Sache mit dem Warpen. Sehr beliebt war es nämlich in kniffligen Situationen in Diablo II einfach einen Sprung zurück zur Stadt zu machen, um zu verschnaufen. Das empfand man als schlechtes Design und hat es entfernt. Jetzt gibt es nur noch Wegpunkte und keine solcher Portale mehr. Wenigstens bleibt uns der Hardcore-Mode mit seinen Hardcore-Charakteren - einmal tot immer tot. Im Battle.net könnte man dann auf eine besondere Weise dargestellt werden. Also den Charakter sichtbar machen, prominent. Wow, your crazy.

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