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Kritik

Planetside 2

Spektakulär ist ein erhabenes Wort, aber es beschreibt perfekt die epischen Schlachten und wilden Gefechte auf den futuristischen Schlachtfeldern von Planetside 2. Drei Armeen bekämpfen sich auf drei riesigen Karten in einer persistenten, sich ständig weiterentwickelnden Welt in diesem PC-Egoshooter von Sony Online Entertainment.

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Doch trotz seiner offensichtlichen Pracht ist Planetside 2 nicht ohne Probleme. Das unmittelbarste ist ein gelegentlicher Abfall des Tempos und auch ein Mangel an Unterstützung für neue Spieler kann die erste Erfahrung übermäßig komplex erscheinen lassen. Selbst Profis werden hier bisweilen entmutigt. Aber auf diejenigen, die dabei bleiben, wartet ein einzigartiges Erlebnis.

Zuerst muss eine Seite gewählt werden. Es gibt drei Fraktionen zur Auswahl: die Vanu Sovereignty, das separatistische New Conglomerate und die autoritäre Terran Republic. Unabhängig davon gibt es danach die gleichen fünf grundlegenden Klassen inklusive einer sechsten Profi-Klasse für später. Jede Klasse ist wie eine leere Leinwand mit Standardwaffe und steht bereit, auf ihr den perfekten Soldaten zu erschaffen

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Planetside 2 ist ein Free-to-play-Produkt. Neue Waffen und Erfahrungspunkte-Booster können im Depot gekauft werden. Aber das Spiel lässt sich auch ohne reale Investitionen genießen. Ein Abonnement gewährt natürlich Vorteile wie die Umgehung von Login-Warteschlangen, mehr XP und Ressourcen sowie einmal monatlich einen Bonusregen In-Game-Währung, die in neue Gegenstände investiert werden darf.

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Zwar gibt es viel Hintergrundgeschichte, die aber dem Zweck des Spiels nie im Weg steht: massive Schlachten in einem beispiellosen Ausmaß zu liefern.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Begriff Free-to-play mit Zynismus erfüllt ist. Aber in Planetside 2 ist der einzig wirklich spürbare Nachteil für echte Gratisspieler das schmerzhaft langsame Hochleveln. Es ist eine tolerierbare Unannehmlichkeit und Pay-to-Win ist nirgendwo zu sehen. Dazu kommen nun "nur" noch die Startschwierigkeiten. Zwar warten unglaubliche Erlebnisse auf den Servern, nur zu entdecken, wo sie zu finden sind, das kann einige Zeit dauern. Planetside 2 zu spielen fühlt sich an wie Surfen: Man fällt unendliche viel Male ins Wasser, bevor die große Show startet. Aber wer die Welle trifft und seine Balance gefunden hat, erlebt eine berauschende und unvergleichliche Fahrt.

Am besten schaut man sich anfangs erst einmal in der Community um. Wer den Solomodus spielt, wird das Erlebnis manchmal als leer und ziellos empfinden. Wer mit Freunden oder Gleichgesinnten zockt, erfüllt die Kontinente Amerish, Indar und Esamir dagegen schnell mit Action. Es gibt keine relevante Story außer dem Konflikt der drei Fraktionen. Sie führen einen scheinbar ewigen Krieg, der stets fein ausbalanciert wirkt.

Zwar gibt es viel Hintergrundgeschichte, die aber dem Zweck des Spiels nie im Weg steht: massive Schlachten in einem beispiellosen Ausmaß zu liefern. Territorien werden erobert, Frontlinien hin und her bewegt, Basislager eingenommen und verteidigt. Das alles in der Hoffnung, die umliegende Landschaft in den eigenen Farben erstrahlen zu lassen.

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