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Kritiken
For Honor

For Honor

Vikinger, Ritter und Samurai stoßen in Ubisofts neuestem Brawler For Honor aufeinander und stellen unseren Kampfgeist, Ausdauer und Blutlust auf die Probe.

  • Text: Kieran Harris

Wer sein Abenteuer in For Honor beginnt, schmiedet einen Pakt mit einer der drei rivalisierenden Fraktionen. Jede dieser Parteien enthält bis zu vier freischaltbare Helden, insgesamt stehen uns demnach zwölf einzigartige Charaktere zur Verfügung, mit denen wir das Kommando auf dem Schlachtfeld übernehmen. Jeder Charakter geht Dinge auf seine einzigartige Art und Weise an und profitiert von einem soliden Design. Einige Helden haben eine große Reichweite, fühlen sich jedoch langsam und schwerfällig an, andere sind schnell und flink, dafür steckt hinter ihren Schlägen meist keine Wucht.

Das Kampfgeschehen erfordert schnelles Denken und gute Reflexe, da wir uns ständig gegen ankommende Angriffe verteidigen und alle flüchtigen Löcher in der Verteidigung unseres Gegners nutzen müssen. Die Eingaben fühlen sich, zum größten Teil jedenfalls, herrlich glatt an, wodurch die Schlachten sehr flüssig ablaufen. Indem wir LB (auf Xbox One) halten und den Analog-Stick drücken, können wir in drei mögliche Richtungen blocken und durch Auslösen von RB und RT entfesseln wir leichte oder schwere Angriffe. Es ist zudem möglich gegnerische Bewegungen zu kontern und sich durch deren Verteidigung zu drängeln. Wer einen Gegner von einer hohen Mauer oder in einen tiefen Teich schubst, tötet diesen sofort und verschafft seinem Team Zeit. Hier gibt es viel zu meistern und mit derart abwechslungsreichen Bewegungssätzen ist es einfach, eine Angriffsstrategie zu finden, die auf den eigenen Spielstil zugeschnitten ist. Gegen Gruppen mit mehreren Feinden zu kämpfen und zwischen verschiedenen Zielen hin und her zu wechseln, fühlt sich jedoch klobig an und es ist fast unmöglich sich ordentlich zu verteidigen, während man aus verschiedenen Richtungen angegriffen wird.

Wer seine Gegner mit einem schweren Angriff besiegt, hat die Möglichkeit seine Widersacher mit einer Reihe von phantastisch brutalen inszenierten Hinrichtungen zu töten, indem er entweder die X- oder die Y-Taste drückt. Hinrichtungen stillen nicht nur unsere Lust nach Blut, sie erhöhen in Multiplayer-Matches zudem den Respawn-Timer unseres Opfers und gewähren uns einen kleinen Gesundheitsbonus in der Kampagne. Mit Gegenständen die wir vor dem Kampf ausrüsten, heilen wir unsere Verbündeten, erhöhen zeitweise die eigene Ausdauer-Regeneration oder durchbrechen die feindliche Verteidigung mit unseren Angriffen. Passive Fähigkeiten sind für das Spiel ebenso eingreifend, weil sie unsere Basis-Werte und die Lebenspunkte erhöhen.

For Honor

Bevor wir in den Mehrspielermodus eintauchen, steht uns ein umfangreiches Tutorial zur Verfügung, mit dessen Hilfe wir unsere Fähigkeiten an die beachtliche Lernkurve anpassen. Wer genug davon hat, pummelige Dummies zu verkloppen, wird zu einem Duell herausgefordert, das unsere neuen Fertigkeiten auf die Probe stellt. Wer das ebenfalls besteht, hat sich letztlich als würdig erwiesen für die Schlacht. Anschließend werden sowohl der Einzel- als auch der Mehrspielermodus verfügbar, aber wir empfehlen euch, zuerst den Einzelspieler zu versuchen. Dort bekommt man eine Chance, weitere Praxis in einer stressfreien Umgebung zu gewinnen. Alternativ können wir Bots innerhalb der Online-Modi ein- und ausschalten, falls jemand ein Gefühl für die verschiedenen Modi und wie sie gespielt werden, bekommen möchte.

Der Mehrspieler ist in fünf Hauptmodi unterteilt, dabei sind die beiden besten Varianten Herrschaft und Duell. Im Duell stehen wir im direkten Kampf gegen einen Feind, das ist die ultimative Prüfung unserer Fähigkeiten. Wir müssen schnell reagieren, die Bewegung unseres Gegners lesen und das Beste aus uns herausholen, um die fünf Runden für uns zu beanspruchen. Herrschaft - For Honors Flaggschiff-Modus - setzt den Schwerpunkt auf Team-Work und Kooperation. Mit unseren Verbündeten müssen wir Regionen der Karte dominieren und gegnerische Spieler abschlachten, um Punkte zu generieren. Das Team das 1.000 Punkte sammelt, verhindert das Wiederbeleben der gegnerischen Mannschaft. Dadurch verändert sich der Spielfluss zu einem Katz und Maus-Spiel und es beginnt eine Jagd auf die letzten Überlebenden. Dieser Modus ist besonders anspruchsvoll, da Basen schnell eingenommen werden; es entsteht ein konstantes Gefühl der Dringlichkeit. Zeitgleich müssen wir unserem Team vertrauen, denn alle Territorien müssen sicher bleiben.

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