Gamereactor International Deutsch / Dansk / Svenska / Norsk / Suomi / English / Italiano / Español / Português / Français
Einloggen






Passwort vergessen?
Noch kein Mitglied?, Dann kannst du das hier werden!

Via Facebook anmelden
FacebookFacebook
Kritik

Spelunky

Bwahh. Shitto. Menno. Mal ehrlich jetzt!? Es macht mich fertig. Spelunky macht mich fertig. Der kleine Indiana Jones mit der dicken roten Nase und der ebenso großen Kopflampe stirbt. Immer und immer wieder. Ich will den Controller an die Wand werfen, aber was kann der denn dafür? Ich bin einfach zu ungeduldig. Zu neugierig. Zu gierig. Und dann kommt noch Pech hinzu.

Werbung:

Aber langsam. Was ist Spelunky eigentlich? Es ist die Xbox Live-Version eines PC-Spiels von Moosmouth, das schon eine ganze Weile kostenlos verfügbar ist. Es ist ein Plattformer, ein irres Jump'n'Run-Adventure mit zufallsgenerierten Levels. Jeder neue Versuch ist anders - mal mehr, mal weniger stark. Das Konzept mit den Zufallslevels funktioniert erstaunlich gut. Hilfreich dabei ist auch, dass wir die auf den ersten Blick statisch wirkenden Level mit kleinen Bomben aufsprengen dürfen. Einziges Problem: Davon hat man natürlich nie genug. Und schon gar nicht dann, wenn man sie wirklich braucht. Aber das ist eine andere Story, die muss jeder selbst erfahren.

Der kleine Held, der auf den Spuren seines Vaters wandelt, muss sich durch fünf Welten kämpfen. Jede Welt besteht aus vier Levels, die jeweils ein rettendes Tor haben. Irgendwo. Das muss man finden, kann auf dem Weg aber noch einiges erledigen. Alles und jeden aufheben und werfen zum Beispiel. Oder Schätze sammeln, um sie später in einem der manchmal auftauchenden Shop auszugeben. Dort sind unter anderem Bomben, Seile, Jetpacks, Spike-Stiefel, einen Kompass oder Shotguns im Angebot. Man nimmt alle Items von Level zu Level mit, die Investition lohnt sich also. Man kann aber auch den Ladenbesitzer erledigen und sparen, wenn man nur mutig und schlau genug ist. Oder dumm genug, es zu versuchen.

Werbung:

Auf dem Weg zum rettenden Ausgang sollen wir uns auch noch um eine feine Dame kümmern. Man kann die Damsel ignorieren mit ihren jammerigen Hilfeschreien, sie retten und sich dafür einen Kuss am Levelende abholen. Oder opfert sie einfach für ein schickes Item. Nett ist dass nicht, aber das Spiel ist ja auch nicht nett. Schließlich könnte man sie auch einfach zu Tode peitschen, was häufiger mal aus Versehen passiert - daran ist aber eher die manchmal etwas hakelige Steuerung in hektischen Situationen Schuld.

SpelunkySpelunky
Ein Plattformer mit zufallsgenerierten Levels: Jeder neue Versuch ist anders - mal mehr, mal weniger stark.

Der Indiana Jones-Verschnitt darf im Gegensatz zu seinem großen Vorbild so häufig sterben wie er will. Und er wird sterben. Immer und immer wieder. Wir haben unendlich viele Neuversuche, um einen kompletten Durchgang zu schaffen. Aber in jedem Durchgang nur vier Herzen, die für Treffer von Gegnern, zu tiefes Fallen oder den unsachgemäßen Gebrauch von Bomben abgezogen werden. Genau vier Treffer und ein Leben. Wer in eine fiese Falle läuft, verliert gleich zwei Treffer. Und damit schnell die Hoffnung. Nie war die Selbstmordrate in einem Videospiel höher.

Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Spelunky
Werbung: