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Kritik

Gravity Rush

Keiichiro Toyama hatte einen Traum, der so alt ist wie die Menschheit. Es war der Traum vom Gefühl des Fliegens. Dann fanden Toyama und die Playstation Vita zueinander ... und gingen eine wunderbare Symbiose ein für das tolle Action-Rollenspiel-Abenteuer in Hekseville.

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Die anfangs namenlose Heldin hat glühend rote, einnehmende Augen und mächtige Fähigkeiten. Sie ist eine Shifterin und kann die Gravitation beeinflussen. Die Kraft verleiht ihr scheinbar eine schwarze Katze, deren Fell ebenso magisch funkelt. Die hübsche Heldin wacht zum Spielanfang neben einem Apfel auf, der weit weit vom Stamm gefallen ist. Liegt irgendwo in den Gewölben einer fliegenden Stadt, deren Ausmaß nicht zu erahnen ist. Gleich zu Beginn muss sie einen Heldentat vollbringen, die uns emotional vorbereitet auf die vielen Konflikte, denen sich das sonderbare Mädchen in den nächsten mindestens zwölf Stunden ausgesetzt sieht.

Im Kern ist Gravity Rush ein Action-Rollenspiel. Wir können Gegner verkloppen, Eigenschaften verbessern, Juwelen sammeln und vor allem ein wunderschönes Abenteuer erleben. Das wird in schicken Comic-Strips erzählt, die wir dank der Gyrosensoren der PS Vita beim Anschauen hin und her neigen können. Es ist ein billiger Trick, der aber einen zauberhaften Effekt hat. Eine deutsche Sprachausgabe fehlt leider, dafür sind alle Texte gut übersetzt und die japanische Sprachausgabe wirkt wundersam passend.

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Ein gewöhnliches Action-Rollenspiel reißt niemanden mehr vom Hocker, es sei denn, es heißt Diablo III. Aber Gravity Rush ist nicht gewöhnlich. Es spielt mit der Gravitation und lässt die Heldin komplett frei durch ihre Spielwelt fliegen. An vielen Stellen hat die gefühlt gar kein Ende. Man kann quasi unendlich fliegen, gesetzt den Fall, es findet sich eine kleine Plattform zum Landen oder ein bläulicher Stern, um den Energievorrat aufzufüllen. Die federleicht wehenden Haare und der Schal der Protagonistin sind von der Schwerkraftveränderung stets unberührt. So weiß man jederzeit, wo ursprünglich mal der Boden war und verliert nie die Orientierung im freien Raum.

Gravity Rush

Die Katzenfrau muss nun Hekseville vor mysteriösen Stürmen retten und verschollenen Stadtteile aus verschobenen Dimensionen befreien. Der Plot bietet Raum für sehr abwechslungsreiches Gameplay, dass immer wieder dezent und schlau Gebrauch von der Touch-Steuerung und den Gyrosensoren macht. Aber Gravity Rush zwingt uns da nichts auf. Es macht freundliche Angebote. Das Fliegen ist einfach unfassbar gut gelöst, wechselt vom rasenden Tempo binnen Sekunden in absoluten Stillstand, ohne dass das irgendwie nervig oder komisch wäre.

Gravity Rush
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