Gamereactor International Deutsch / Dansk / Svenska / Norsk / Suomi / English / Italiano / Español / Português / Français
Einloggen






Passwort vergessen?
Noch kein Mitglied?, Dann kannst du das hier werden!

Via Facebook anmelden
FacebookFacebook
Kritik

N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance

Master Chiefs härtester Mobil-Konkurrent ist zurück. Wir erzählen euch mehr zum neuesten Shooter-Abenteuer auf Ipad & Co. - das neben viel Vertrautem auch einige Überraschungen bereit hält.

Werbung:

Die N.O.V.A.-Reihe ist für viele Spieler die Handheld-Antwort auf Halo. Nachdem Gameloft die Lizenz für die Unreal-Engine erwarb, kamen Gerüchte auf, dass N.O.V.A. 3 sie als erstes Spiel des Studios nutzen würde. Doch jetzt ist klar, dass sie statt dessen ihre Erfahrungen mit der neu erworbenen Engine genutzt haben, um ihre hauseigene Engine so zu verbessern, dass wir N.O.V.A. nicht mehr wiedererkennen.

Kal Wardin ist noch immer Teil der Geschichte, doch seit dem letzten Titel ist eine ganze Weile vergangen. Wir beginnen unser Abenteuer auf der Erde oder viel mehr auf dem, was von ihr noch übrig ist. Ohne zu viel von der ziemlich guten Handlung zu verraten: Kal wird nach San Francisco beordert, als dort ein Terraforming-Projekt schief geht. Der Ort wimmelt jetzt von feindlichen Volterites, Gamelofts Antwort auf "das Böse". Außerdem ist Kals weibliche Helm-Stimme mit dabei, nur diesmal in einer etwas anderen Form. Als der allmächtige Prometheus Wind von den Vorfällen bekommt, wird Kal durch die komplette Galaxie geschickt, um die Menschheit zu retten. Klar, was sonst.

Werbung:

Nach einer harten Landung auf der Erde sehen wir uns zunächst um. Normalerweise bedarf es einer aufwendigen Analyse, um die Änderungen von einem Teil der Serie zum nächsten zu entdecken. Das ist hier und heute anders - und es ist fast ein bisschen verrückt. Wenn N.O.V.A. 2 noch eine comic-artige Halo-Version mit einer einfachen Farbpalette war, erinnert N.O.V.A. 3  eher an Gears of War mit Farbspritzern aus Far Cry. Es ist optisch betrachtet gelinde gesagt beeindruckend. Nicht selten schnappen wir nach Luft, wenn die Effekte an uns vorüber ziehen und die Frame-Rate dabei absolut stabil bleibt - jedenfalls auf dem aktuellsten Ipad.

N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
Nicht selten schnappen wir nach Luft, wenn die Effekte an uns vorüber ziehen und die Frame-Rate dabei absolut stabil bleibt.

Aber das ist nicht die einzige Verbesserung. Der Soundtrack ist dieses Mal tatsächlich gut. Und damit meine ich nicht nur gut, sondern Heilige-Scheiße-fantastisch-gut. Wenn die Position des Gegners durch einen Ton angezeigt wird oder Roboter-ähnliche Kreaturen Schreie von sich geben, bekommen Star Wars-Fans weiche Knie. Das ist wirklich fett! Natürlich, wir hören noch immer raus, dass es ein enges Budget gab. Doch selbst die Sprachausgabe hat wirklich ihre guten Momente und wir gewöhnen uns schnell an die Sprecher. Kal klingt zugegebenermaßen immer noch wie ein echter Macho, der in eine Dose spricht. Doch was er sagt, klingt nun lebendig - und das ist vor allem für Gameloft-Spiele unglaublich selten.

In der Tat wirken alle Charaktere charmant und die Dialoge sind teilweise tatsächlich lustig. Wie etwa, als Kal und ein alter Freund einen riesigen Mech entführen und sein Freund unbedingt über Kals alte Flamme sprechen will. Das Problem dabei ist nur, dass sie gerade von einer Menge Volteries verfolgt werden. Deshalb meint Kal, dass sie vielleicht nicht gerade in diesem Moment über Frauen sprechen sollten. Sein Kompagnon fragt darauf, worüber zum Teufel Kal denn dann reden will. Er ist ein einfach ein charmanter Macho-Bulle. Sind die zehn Missionen vorüber, bleibt das Gefühl, ein wirklich tolles Action-Adventure erlebt zu haben.

Das liegt vor allem auch an den überraschend guten Variationen der Umgebung. Das zerstörte San Francisco zu besuchen, ist eine Erfahrung, die sich im N.O.V.A. 3-Universum frisch anfühlt. Die Reise führt uns weiter zu einem riesigen Wüstenplaneten, für den man sich ganz offensichtlich beim Gegner- und Umgebungsdesign von Rage bedient hat. Weiterhin entdecken wir fremde Raumstationen im Mass Effect-Stil, die von Aliens übernommen wurden und erleben tödliche Klima-Herausforderungen auf einem Lava-Planeten. In den sieben bis acht Stunden der Solo-Kampagne werden wir mit den einzelnen Stationen im jedem Fall gut unterhalten.

N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
N.O.V.A. 3 Near Orbit Vanguard Alliance
Werbung: