Söldner-X 2: Final Prototype
Im Jahre 2007 erschien mit Söldner-X: Himmelsstürmer ein Sidescroller für die Playstation 3, welcher rasch eine große Fangemeinde aufbauen konnte. Allerdings war das Spiel nicht perfekt und hatte noch einige Mängel. Mängel, welche die Entwickler jetzt mit Söldner-X 2: Final Prototype beseitigt haben wollen.
Es ist das 32. Jahrhundert, rund 20 Jahre sind seit den Virus-Kriegen vergangen. Doch mit den D'aargs steht eine neue Bedrohung auf dem Speiseplan. Sie haben Gota IV, den Heimatplaneten der gespielten Söldner-X-Einheit, überfallen und sind der Menschheit technisch weit überlegen. Was also tun? Richtig! Mit strahlender Rüstung, einem schwer bestückten Kampfschiff und genügend Munition, um mehrere Planeten in die Luft zu jagen, direkt in das Herz der feindlichen Alienrasse fliegen - der Vernichtung entgegen. Wie? Nur Bahnhof verstanden? Keine Angst: Das ist mehr oder weniger völlig normal. Die Hintergrundgeschichte von Söldner-X 2: Final Prototype ist ein wenig wirr und wird zudem nie so richtig erklärt. Aber ganz im Ernst: Wozu braucht ein actionreicher Sidescroller eigentlich eine Geschichte? Würde es nicht reichen, wenn der Spieler einfach von einer Seite zur Anderen fliegt und dabei alles vom Himmel pustet, was sich ihm in den Weg stellt? Zumindest Entwickler Sidequest scheinbar nicht.
Aber gut: Wer nichts von der Story mitbekommen möchte, der bekommt auch nichts mit. Denn sie wird de facto nur über eine Stimme erzählt, welche die aktuelle Lage schildert. Und die darf getrost ignoriert werden - auch wenn sie hin und wieder ganz nützliche Hinweise bereithält. Da gibt es, um nur ein Beispiel zu nennen, den Hinweis, dass sich der Pilot doch bitte vor den Minen in Acht nehmen soll, da sie gefährlich werden könnten. Ach? Wirklich? Interessant an der Story ist lediglich, dass Söldner-X 2: Final Prototype sogar alternative Enden bereithält. Wo genau jetzt der Unterschied liegt, das lässt sich derweil aber nur schwer sagen.
Grundsätzlich besteht das Spiel aus fünf Welten, wobei noch zwei zusätzliche durch besonders gute Einsätze freigeschaltet werden können. Wirklich umfangreich ist das Spiel also nicht, zumal alle Welten relativ kurz ausgefallen sind. Doch hier greift der hohe Wiederspielwert: Es macht durchaus Sinn, die Welten immer und immer wieder anzufliegen und von bösen Aliens zu befreien, denn je mehr Punkte verdient werden, desto eher schaltet man die beiden Bonusrunden frei und desto mehr spezielle Herausforderungen bekommt der Spieler gestellt. Herausforderungen? Richtig gelesen, die sind nämlich der Grund, warum sich der zweite Teil ein wenig verzögert hatte. Im Herausforderungsmodus gilt es auf den Planeten bestimmte Vorgaben zu erfüllen. Dafür winken Extras.
Anfangs stehen zwei Schiffe zur Auswahl, ein drittes Vehikel ist freischaltbar. Es ist selbstverständlich, dass die drei Gleiter über unterschiedliche Waffensysteme verfügen und es hat sich im Vergleich zum Vorgänger auch etwas getan. So gibt es nun zum Beispiel eine Waffe, welche tentakelähnliche Blitze umherwirbelt, die sich ihr Ziel selber suchen. Da diese Waffe grundsätzlich immer trifft, ist sie auch nicht ganz so stark. Einen Hauch von Taktik bekommt Söldner-X 2: Final Prototype dadurch, dass viele Gegner unterschiedlich auf die verschiedenen Waffensysteme reagieren. Und gerade die fiesen Endbosse erfordern stets den richtigen Einsatz der Waffen und somit ein schnelles Umdenken.
- SEITE:
- 1
- 2
- System:PSN
- Genre:Arcade
- Entwickler:Sidequest Studios
- Publisher:Eastasiasoft
- Spieler offline:1-2
- USK:Ab 7
- Termin:26. Mai 2010
- R-Type Final PS2
- Gradius V PS2
- Söldner-X: Himmelsstürmer PC/PS3
- Sturmwind DC




































































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