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Kritik

Pinball Arcade

Ein günstiges Download-Spiel liefert uns vier tolle und real existierende Flipper-Tische. Pinball Arcade wurde von den Farsight Studios umgesetzt - und das die Flipper in Videospiele transferieren können, haben sie bereits mehrfach bewiesen.

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Der Multiplattform-Vorgänger Williams Pinball Classics aus dem letzten Jahr bot zwar "nur" Flipper aus dem Williams-Universum. Das Game zeigte aber, wie gut die für die HD-Konsolen umgesetzt waren. Nun haben sie bei Farsight das Gerüst genutzt, um für die Xbox Live Arcade und das Playstation Network eine inhaltliche abgespeckte Version zu machen, die zum Start vier Flipper enthält: Black Hole von Gottlieb, Tales of the Arabian Nights von Williams, Ripley's Believe It or Not und den grandiosen Theatre of Magic von Bally. Von den Flipper wurden jeweils real nur einige tausend Stück produziert.

Aber nicht nur aus historischen Gründen ist es toll, dass diese Flipper nun jederzeit spielbar sind, ohne endlos Geldstücke in den Schlitz zu versenken - wenn man denn mal einen davon irgendwo aufgetan hat. Für 800 Microsoft Points oder knapp zehn Euro wird hier jeder Flipper-Fan viele Stunden Spaß haben. Zum Glück gibt's eine Online-Highscoreliste, um sich mit seinen Freunden und dem Rest der Welt zu messen. Und einen lokalen Koop-Modus für bis zu vier Spieler, die wie im echten Leben nacheinander spielen müssen.

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Die Technik der Simulation ist makellos. Selbst steckenbleiben können die Kugeln, woraufhin man die Spielhallenaufsicht rufen muss. Auch die Tilt-Funktion lässt sich deaktivieren. Perfekt umgesetzt ist auch die Spielphysik des Flippers, man spürt fast das Gewicht der Kugeln. Die Steuerung ist aufgrund der wenigen Optionen natürlich ebenso problemlos.

Pinball Arcade
Optisch bestechen die Flippertische durch ihre akkurate, gestochen scharfe Darstellung.

Optisch bestechen die Flippertische durch ihre akkurate, gestochen scharfe Darstellung. Die Grafik ist sehr ordentlich, auch wenn die Übersicht nicht immer so gut ist wie beim Originaltisch. Es gibt nur drei Kameraeinstellungen, die alle mehr oder minder identisch sind. Aber selbst schnell laufende Kugeln lassen sich ähnlich gut (oder schlecht) verfolgen wie beim echten Flippern. Der Sound ist absolut authentisch eingefangen. Klar, die gesamte Präsentation ist extrem minimalistisch und gerade die Auswahlmenüs sind eine echte Plage, so sauhässlich und zudem mies konzipiert. Aber das ist tatsächlich unwichtig, denn sobald man den Flippertisch sieht, ist alles wunderbar.

Pinball Arcade
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